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Bruce Springsteen nennt Trump einen "Idioten"

Rocklegende Bruce Springsteen
Rocklegende Bruce SpringsteenAPA/AFP/BERTRAND GUAY
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Die Situation in den USA sei "eine Tragödie für unsere Demokratie", meinte der 67-jährige Rockstar.

Die US-Rocklegende Bruce Springsteen ("Born in the U.S.A.") hat Donald Trump, den Kandidaten der Republikaner für das Weiße Haus, als "Idioten" beschimpft. In einem Interview mit dem "Rolling Stone" sagte der 67-Jährige, sein Land sei "praktisch unter Belagerung durch einen Idioten".

Die Situation sei "tragisch, eine Tragödie für unsere Demokratie". Das Magazin veröffentlichte Auszüge des Interviews am Samstag. Trumps Ideologien, darunter der Nationalismus für ein weißes Amerika, und die von ihm propagierte alternative konservative Bewegung seien "äußerst gefährlich", meint der Rocksänger.

Trumps Rezept? Er biete "einfache Lösungen für überaus komplizierte Probleme, irreführende Antworten auf schwierige Fragen", sagte Springsteen. Für ihn selbst komme nur seine demokratische Gegenkandidatin Hillary Clinton infrage. "Ich glaube, sie würde eine sehr, sehr gute Präsidentin sein."

Auch "New York Times" für Clinton

Unterstützung erhielt Clinton auch medial: Die Zeitung "New York Times" hat sich rund sechs Wochen vor der US-Wahl für die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten ausgesprochen. Die ehemalige Außenministerin sei mit Blick auf die Herausforderungen für die USA qualifizierter als ihr republikanischer Gegner Donald Trump, begründete das Blatt am Samstag seine Empfehlung. Clinton sei "eine der beharrlichsten Politikerinnen ihrer Generation".

Am Montag kommt es an der Hofstra University in Hempstead auf Long Island im US-Staat New York zum ersten TV-Duell zwischen Clinton und Trump. In der am Freitag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Erhebung führt die ehemalige First Lady mit 41 Prozent vor Trump mit 37 Prozent.

(APA/DPA)