Investitionsvolumen erreicht in den kommenden Jahren mehr als 4 Mrd. Euro.
Die österreichische Signa-Gruppe rund um den Tiroler Investor René Benko investiert in den kommenden Jahren über 4 Mrd. Euro in die Entwicklung neuer Immobilien in Österreich, Deutschland und Italien. Das Geld fließt in Projekte in Wien, Berlin, München und Bozen, wie das Unternehmen heute, Dienstag, mitteilte.
In Wien werden den Angaben zufolge vier Developments durchgezogen - ein Bürokomplex ("Donau Campus") im zweiten Bezirk, drei Türme ("The Icon Vienna") am Areal des neuen Wiener Hauptbahnhofs, ein Mix aus Wohnungen, Büros, Hotel, Gastronomie und Dienstleistungen ("Forum Donaustadt"), der in einem Joint Venture mit der Immobiliengesellschaft ARE Development umgesetzt wird, sowie die "Parkapartments am Belvedere" und das Boutique-Hotel Andaz, die bis 2018 fertiggestellt sein sollen.
Großeinkauf in München
In Berlin nimmt die Signa gut über 1 Mrd. Euro in die Hand - dort werden Kaufhof- bzw. Karstadt-Standorte massiv umgebaut: In Friedrichshain wird aus dem "Kaufhof am Ostbahnhof" ein Komplex aus Geschäften, Büros und Wohnungen, und am Kurfürstendamm entsteht rund um den Ankermieter Karstadt ein großes Einkaufszentrum (Objekt "Wertheim"). Auch aus dem "Karstadt Hermannplatz" in Kreuzberg/Neukölln wird eine Shopping Mall, allerdings inklusive Wohn- und Büroflächen.
In der Bayern-Metropole München will Signa ebenfalls mehr als 1 Mrd. Euro in ihre Immobilienprojekte und Retail-Beteiligungen investieren. Die Gesellschaft ging etwa ein Joint Venture mit der RFR Holding GmbH ein, um sich am "München Karstadt Bahnhof" zu beteiligen.
In Italien sind weitere mehr als 300 Mio. Euro für die Umwandlung des "Kaufhaus Bozen" in ein Einkaufszentrum mit Wohnungen und einem Hotel in der Innenstadt ("WaltherPark") vorgesehen, das nun nach jahrelangem Tauziehen und einem öffentlichen Referendum gebaut werden darf. (APA)