Shanghai: Plus 35 Prozent bei Mega-Börsendebüt

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Investors chat in front of a stock price monitor at a private securities company Friday, Sep. 18, 200(c) AP ()
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Der Kurs der neu ausgegebenen Aktien der Metallurgical Corp of China stieg am ersten Tag rasant. Es war der weltweit zweitgrößte Börsengang in diesem Jahr.

Beim weltweit zweitgrößten Börsengang dieses Jahres haben die Aktien des staatlichen Bergbauunternehmens Metallurgical Corp of China (MCC) in Shanghai kräftig zugelegt. Die Titel kosteten zu Anfang ihres ersten Handelstages am Montag 35 Prozent mehr als der Ausgabepreis und gewannen damit trotz eines schwächeren Gesamtmarktes deutlicher an Wert als Börsenexperten erwartet hatten. Nach einer Erstnotiz von 7,33 Yuan (0,730 Euro) gaben die Titel jedoch im Handelsverlauf etwas nach und kosteten am späten Vormittag 6,95 Yuan - immerhin noch 28 Prozent mehr als der Ausgabekurs von 5,42 Yuan.

Der Konzern, der unter anderem Kupfer, Eisenerz und Blei abbaut, hatte in Shanghai und Hongkong insgesamt Dividendenpapiere für umgerechnet 3,6 Milliarden Euro ausgegeben. Mit dem Doppel-IPO steigt der chinesische Konzern zum zweitgrößten Börsengang der Welt in diesem Jahr hinter China State Construction Engineering auf. Das Wohnungsbauunternehmen hatte bei seiner Erstnotierung Ende Juli mehr als fünf Milliarden Euro eingenommen.

Zukauf ausländischer Kapazitäten

Einen Teil der Einnahmen will das in Peking ansässige Konglomerat in den Zukauf von ausländischen Verhüttungs- und Bergbaukapazitäten investieren sowie Schulden abbauen. Die Erstnotierung in Hongkong ist für Donnerstag geplant.

Mit der wirtschaftlichen Erholung kommen in China die Börsengänge in Schwung. Experten zufolge steht Asiens Aktienmärkte in diesem Jahr noch eine Flut von Erstnotierungen bevor, die die Region zum größten IPO-Markt der Welt machen könnten. Vor allem in China laufen bei vielen Unternehmen die Vorbereitungen für ihren Sprung auf das Parkett auf Hochtouren, nachdem die Regierung nach zehnmonatiger Pause erst kürzlich Börsengänge wieder erlaubt hatte.

(APA)

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