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Verkehrskreditbank geht in Bawag auf

FEATURE Shop-Banking
(c) APA (Techt Hans)
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Sieben von 10 Standorten der Verkehrskreditbank auf Bahnhöfen werden Bawag-Filialen mit langen Öffnungszeiten, die Kunden werden Kunden der Bawag-PSK.

Mit 1. Oktober geht der gesamte Retailgeschäftsbereich der Österreichischen Verkehrskreditbank (ÖVKB) in der PSK auf. Die 50.000 Kunden werden zu Kunden der Bawag PSK. Wesentlicher Grund für die Fusion war, dass in der Verkehrskreditbank jetzt hohe Investitionen in die EDV anstanden, hieß es am Montag aus der Bawag zur APA. Und da sei es günstiger, dies über die bestehenden Systeme in der Bank zu handhaben.

Von den 10 Standorten der ÖVKB bleiben sieben bestehen, nur drei Filialen auf kleineren Bahnhöfen werden nicht weiter geführt.

Für die Privatkunden der ÖVKB öffne sich nun das gesamte Bawag PSK-Filialnetz. Und für die Standorte, die jetzt zu Bawag-Filialen umgebaut werden, gälten künftig die langen Öffnungszeiten, wie sie schon bisher am Bahnhofsareal üblich seien. Am Standort Westbahnhof etwa sei wochentags bis 21 Uhr offen und auch am Samstag.

Die ÖVKB hat sich auf Bahnhöfen vor allem mit Selbstbedienungsfilialen etabliert. Von der Fusion sind 37 Mitarbeiter der ÖVKB betroffen. Sie werden von der Bawag übernommen.

Die ÖVKB gehört seit dem Jahr 2000 zu 100 Prozent der Bawag, davor war die ÖBB maßgeblich beteiligt gewesen. Im Detail geht laut Bawag-Angaben jetzt der Retailbereich auf die bisherige Mutter über. Die bisherige Tochter wickle noch Dokumentengeschäft für die ÖBB ab, das bleibe als Abteilung erhalten.

(APA)