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Wortgewaltiger AHS-Lehrervertreter Eckehard Quin tritt ab

ARCHIVBILD: HERBERT WEISS
APA/FRANZ RAUCH
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An der Spitze der AHS-Lehrergewerkschaft wird fortan Herbert Weiß stehen. Er will Quins Linie treu bleiben.

Eckehard Quin, der wortgewaltige Vorsitzende der AHS-Lehrergewerkschaft, tritt in dieser Funktion ab. Er war durch den Wechsel in den Vorstand der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) zu dem Schritt gezwungen. Quin stand seit 2010 an der Spitze der AHS-Gewerkschaft und trat stets als scharfer Kritiker der jeweiligen Bildungsministerin auf. Ihm folgt sein bisheriger Stellvertreter Herbert Weiß (Bild).

Weiß gehört wie Quin der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) an. Der 55-jährige gebürtiger Grazer studierte Mathematik und Darstellende Geometrie und unterrichtet am Oeverseegymnasium in Graz. Weiß ist Experte für Besoldungsrecht und war schon in vielen Verhandlungsrunden dabei. „Er kennt das Spiel mit dem Dienstgeber“, heißt es aus der Gewerkschaft.

"In der Wortwahl nicht ganz so kantig"

Weiß möchte der inhaltlichen Linie Quins treu bleiben. Er will sich für den Erhalt eines differenzierten Schulwesens und die Möglichkeit zur Wahl zwischen Halbtags- und ganztägigen Schulformen einsetzen und lehnt „Experimente auf Kosten unserer Jugend“ ab. In seinem Auftreten dürfte Weiß etwas konzilianter sein. „In der Wortwohl ist er nicht ganz so kantig wie Quin“, hört man. Letzterer kehrt der AHS-Gewerkschaft übrigens nicht ganz den Rücken. Er bleibt weiter Mitglied der Bundesleitung.

(j. n.)