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Fotograf verlangt Geld für unerwünschte Klassenfotos

Symbolbild
(c) BilderBox (Bilderbox.com)
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Ein Salzburger Fotograf hat die Bilder an hunderte Eltern in ganz Österreich verschickt und dafür Geld verlangt. Die AK rät, die Mahnungen zu ignorieren, wenn man die Bilder nicht bestellt hat.

Während der Ferien haben viele Familien in mehreren Bundesländern Zusendungen von einem Salzburger Schulfotografen erhalten: Im Kuvert waren unbestellte mehrere Klassenfotos und ein Schreiben, dass der Schüler sicher Freude an den Bildern haben würde, berichtet die AK. Wolle man die 20 Euro nicht bezahlen, so solle man die Fotos zurückschicken. Wie der ORF Tirol berichtet, sollen manche Eltern eine Mahnung bekommen haben, weil sie die Fotos nicht rechtzeitig zurückschickten.

Müssen sie aber gar nicht, sagt Eva Schreiber von der Konsumentenberatung der Arbeiterkammer Burgenland: "Werden Waren von Firmen einfach zugeschickt, kann man sie behalten. Nur wenn erkennbar ist, dass die Zusendung irrtümlich erfolgt ist, muss man sie zurückschicken oder bezahlen."

Eine Mitarbeiterin des Fotografen, der Klassenfotos an 800 österreichischen Schulen gemacht haben soll, kündigte an, dass man Konsumenten, die nicht bezahlt haben, nicht mehr belästigen werde.

(Red.)