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AUA verbietet Samsungs Note 7 auf USA-Flügen

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Amerikanische Fluglinien betrachten das Pannen-Smartphone als "verbotenes gefährliches Material". Auch die AUA untersagt die Mitnahme auf USA-Flügen.

Samsungs Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 ist von den US-Behörden komplett aus Flugzeugen in den Vereinigten Staaten verbannt worden. Es werde generell untersagt, Geräte dieses Typs sowohl bei Inlandsflügen als auch bei Reisen in die und aus den USA in die Maschinen mitzunehmen, teilte das Verkehrsministerium in Washington am Freitag mit.

Das Verbot trete am Samstagmittag US-Ostküstenzeit (18.00 Uhr MESZ) in Kraft. Auch die Austrian Airlines haben am Samstag reagiert und die Mitnahme des Geräts auf allen Flügen in und aus den Vereinigten Staaten verboten. Dies betrifft sowohl Hand- als auch aufgegebenes Gepäck. Bereits seit einigen Tagen war die Nutzung des Samsungs Note 7 an Bord von AUA-Maschinen untersagt. Allerdings war die Mitnahme erlaubt. Dies gelte bis auf weiteres - mit Ausnahme von US-Destinationen.

Zuvor hatte bereits die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin die Mitnahme des gefährlichen Smartphones auf ihren Flügen verboten. Das Verbot gelte ab sofort, sagte eine Air-Berlin-Sprecherin. Ein Sprecher der Lufthansa teilte mit, das Unternehmen fordere seine Passagiere auf, die Geräte nicht auf US-Flüge mitzunehmen.

"Verbotenes gefährliches Material"

Das Modell Note 7 hatte zuletzt immer wieder angefangen zu brennen. Aus Sicht der US-Behörde stellen die Samsung-Geräte deshalb ein Sicherheitsrisiko dar. Das Telefon werde als "verbotenes gefährliches Material" betrachtet, erklärte das Ministerium.

Bei Missachtung des Verbots wird es unangenehm. Sollten Passagiere versuchen, mit einem Galaxy Note 7 zu fliegen, kann das Gerät beschlagnahmt und der Besitzer bestraft werden. Wer es im aufgegebenen Gepäck transportiert, kann auch strafrechtlich verfolgt werden. Sieht ein Airline-Mitarbeiter jemanden mit einem Note 7 vor dem Boarding, muss diesem Passagier der Zugang zum Flugzeug verweigert werden, bis er das Telefon abgibt.

Endgültig vom Markt

Samsung hatte das Smartphone am Dienstag wegen Feuergefahr endgültig vom Markt genommen. Bereits im September war nach ersten Batterie-Bränden eine weltweite Umtauschaktion eingeleitet worden. Zuletzt gerieten jedoch auch mehrere vermeintlich sichere Ersatzgeräte in Brand. Eins davon entzündete sich vergangene Woche in einem Flugzeug in den USA, als der Besitzer es kurz vor dem Start ausschaltete. Die noch am Gate stehende Maschine wurde geräumt.

Bereits seit über einem Monat durfte man in Flugzeugen keine Note-7-Smartphones benutzen, aufladen oder im Gepäck aufgeben. Es war aber erlaubt, sie in ausgeschaltetem Zustand in der Kabine zu haben.

Die Behörden seien sich darüber im Klaren, dass das Komplettverbot einigen Passagieren Unannehmlichkeiten bereiten werde, erklärte US-Verkehrsminister Anthony Foxx. "Aber die Sicherheit aller an Bord eines Flugzeugs muss Priorität haben." Ein Feuer in der Luft bringe viele Leben in Gefahr.

(APA/dpa)