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Red Bull TV: „Servus Krone“ wird ersetzt

„Servus Krone“(C) Servus Krone/ Red Bull
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Der Markenname der „Krone“ verschwindet aus Servus TV – die Kooperation mit der Tageszeitung bleibt aber bestehen.

Ende April 2015 startete Servus TV sein tägliches Bundesländer-Format „Servus Krone“ – in Kooperation mit der „Kronen Zeitung“ – und sorgte so für einiges Aufsehen: Der Sender, der zum Red-Bull-Imperium von Dietrich Mateschitz gehört, erkaufte sich mit der Kooperation mehr Aufmerksamkeit in Österreichs größter Tageszeitung – neben einer täglichen Spalte im TV-Programm der „Krone“ war just am Tag, an dem die Kooperation verkündet wurde, ein Red-Bull-Bolide am „Krone“-Cover abgebildet (ohne Formel-1-Rennen). Die „Kronen Zeitung“ wiederum wurde im Namen der Sendung erwähnt, Beiträge der Sendung erweitern das Video-Angebot auf der „Krone“-Website. Zumindest mit der Namensnennung ist es jetzt vorbei: Servus TV kippt die Sendung „Servus Krone“ aus dem Programm – auch wenn die redaktionelle Zusammenarbeit mit Österreichs größter Tageszeitung erhalten bleibt, wie es heißt.

Am 27. Oktober um 18:10 Uhr geht stattdessen die neue Vorabendleiste „Servus am Abend“ auf Sendung. Das Moderatoren-Duo Florian Lettner und Jakob Glanzner soll dort unter der Woche einen „bunten Themenmix“ präsentieren, wie es in der Ankündigung heißt. Die Nennung ihres Namens ist die „Krone“ bei Servus TV damit los – dafür soll es eine tägliche Live-Schaltung in die Wiener Redaktion der Zeitung geben.

 

Andreas Jäger wechselt zum ORF

Seit 2015 ist Meteorologe und Wissenschaftsjournalist Andreas Jäger Ko-Moderator der Morgensendung auf Servus TV – nun kehrt er zum ORF zurück. Der ehemalige Ö3-Wetter-Moderator, der einige Zeit bei ATV arbeitete und bei Servus TV auch eine Wissenschaftssendung moderierte, bekommt eine neue Wissenschaftssendung auf ORF III: Für das 14-tägige Magazin „Quantensprung“ besucht Jäger Wissenschaftler, lässt sie ihre Arbeit präsentieren und die Auswirkungen auf unser tägliches Leben erklären. In der ersten Sendung spricht Quantenphysiker Anton Zeilinger über sein neustes Projekt – die Verschränkung von Quantenteilchen via Satellit zwischen China und Österreich – und die Auswirkungen auf die weltweite Kommunikation (19. 10., 20.55 Uhr, ORF III). (i. w.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.10.2016)