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"Keiner Partei dienen": Van der Bellens neue Wahlplakate

Wahlplakat von Van der Bellen für die Stichwahl am 4. Dezember
Wahlplakat von Van der Bellen für die Stichwahl am 4. DezemberREUTERS
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Der 72-Jährige will "Österreich dienen - und keiner Partei" und verspricht, im Falle seiner Wahl, sein Amt überparteilich auszuüben.

Nach Norbert Hofer (FPÖ), der am Freitag seine neuen Plakate für den Wahlkampf um das Amt des Staatsoberhauptes vorgestellt hat, tat es ihm Alexander Van der Bellen am Montag gleich. Auf seiner Facebook-Seite präsentierte der von den Grünen unterstützte Kandidat seine Sujets. Wie schon bei den bisherigen Plakaten ist Van der Bellen auch diesmal in freier Natur abgebildet. Zu lesen ist auf den Plakaten in weißer Schrift: "Österreich dienen - nicht einer Partei".

Weitere Plakate zeigen den 72-Jährigen vor einer Österreichfahne, in Anzug gekleidet. Darauf zu lesen ist: "Nur gemeinsam sind wir Österreich" oder "Für das Ansehen Österreichs in der Welt" oder "Nein zum Öxit. Gemeinsam stärker".

"Worum es in diesen Zeiten geht, sind wohlüberlegte Entscheidungen und keine schnellen, populistischen Schlagzeilen", kommentierte Van der Bellen die Slogans auf Facebook. Man müsse nach gemeinsamen Lösungen suchen und dafür sorgen, dass die Gesellschaft nicht tief gespalten werde. Und er führte aus: "Noch nie wurde ein Kandidat gewählt, der nicht aus den großen Parteiapparaten kam, sondern der von einer überparteilichen, breiten Bewegung getragen wurde. Ich möchte ein Bundespräsident sein, der sein Amt überparteilich ausübt und ein Präsident für alle Österreicherinnen und Österreicher ist."

"Das Wort Richtungsentscheidung ist vielleicht nicht zu hoch gegriffen", sagte der ehemalige Grünen-Chef dann bei der offiziellen Enthüllung der Plakate, die erneut vor dem Wiener Palais Schönburg stattfand. Nach Wahlaufhebung und Stichwahlverschiebung gehe es um die Kernfrage, wer Österreich für die kommenden sechs Jahre repräsentiere; daher das Plakat, auf dem das "Ansehen Österreichs in der Welt" im Mittelpunkt stehe. Er freue sich auf den Wahlkampf: "Wir werden jeden Tag dieser sechs Wochen genießen." Für Journalistenfragen stand er nicht zur Verfügung.

(Red./APA)