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Race to London: Cilic überholt Thiem

(c) APA/AFP/MIGUEL MEDINA (MIGUEL MEDINA)
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Marin Cilic liegt nach seiner Siegesserie im Rennen um die ATP-Finals nun vor Dominic Thiem. Die Chancen des Österreichers sind dennoch intakt.

Dominic Thiem ist Donnerstagmittag im bereinigten "Race" um die Teilnahme am World Tour Finale an die achte Stelle zurückgefallen. Marin Cilic setzte nach dem Titelgewinn in Basel seine Siegesserie fort, indem er beim Pariser Masters-1000-Turnier den Belgier David Goffin im Achtelfinale 6:3,7:6(9) besiegte. Der Kroate ist damit als siebenter Spieler für London qualifiziert.

Cilic ließ mit diesem Viertelfinaleinzug Thiem in der Jahreswertung um 55 Punkte hinter sich und konnte nur noch vom Tschechen Tomas Berdych oder dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga abgefangen werden - aber nicht von beiden, da diese im Paris-Halbfinale aufeinandertreffen würden. Tsonga bestritt sein Achtelfinale am Donnerstagabend gegen den Japaner Kei Nishikori, Berdych danach gegen den Franzosen Gilles Simon.

Tsonga wie Berdych waren vor diesen Matches Thiems einzig verbliebene Rivalen um den letzten Platz im Achter-Feld des Saison-Finales. Denn Goffin schied mit der Niederlage gegen Cilic aus dem Rennen aus. Um Thiem abzufangen, müsste Berdych zumindest das Halbfinale erreichen, Tsonga sogar den Titel holen. Hätte der Spanier Rafael Nadal seine Saison nicht vorzeitig beendet, wäre Thiem maximal nur noch erster Ersatzmann.

Thiem auch im Doppel out

Für den Niederösterreicher war nach seinem Ausscheiden am Mittwoch gegen den US-Amerikaner Jack Sock am Donnerstag auch im Doppel Endstation. Mit dem Deutschen Philipp Kohlschreiber unterlag der 23-Jährige im Achtelfinale dem Brasilianer Marcelo Melo und dem Kanadier Vasek Pospisil 3:6,4:6. Sollte es für Thiem mit dem London-Ticket klappen, bleiben ihm eineinhalb Wochen, um sein Spiel wieder in Schwung zu bringen.

Ebenfalls neue Inputs wird sich Stan Wawrinka holen müssen, nachdem er im letzten Zweitrundenspiel in der Nacht auf Donnerstag dem Deutschen Jan-Lennard Struff nach Vergabe eines Matchballs in drei Sätzen bzw. zweimal im Tiebreak unterlegen war. Dem Schweizer Weltranglisten-Dritten unterliefen in diesem Match nicht weniger als 58 unerzwungene Fehler. Mental und körperlich sei er nicht mehr auf der Höhe, meine Wawrinka

(APA)