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SCS Seiersberg: Ringen um das neue Gesetz

STEIERMARK: SHOPPING CITY SEIERSBERG
(c) APA/ERWIN SCHERIAU
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Grüne sehen Novellen am Rand des Amtsmissbrauchs.

Graz. Die Causa Seiersberg kommt nicht zur Ruhe. Nachdem dem Einkaufszentrum die Schließung droht, da der Verfassungsgerichtshof die Bescheide für sogenannte Interessentenwege zwischen den fünf Einzelgebäuden des Zentrums aufhob, könnte eine Einzelstandortverordnung sowie eine Änderung auf landesgesetzlicher Ebene das Center retten.

Bevor sie beschlossen würden, forderten die steirischen Grünen am Freitag abermals einen Seiersberg-Gipfel. Sie fordern zudem auf lange Sicht eine Novelle, die das Bauen von neuen Einkaufszentren auf der grünen Wiese verbietet. Die Innenstadt von Graz müsse vor dem Zerfall gerettet werden, die geplanten Beschlüsse würden das Gegenteil bewirken und seien „am Rande des Amtsmissbrauchs“. Der grüne Klubobmann, Lambert Schönleitner, will bei einem vorgelagerten Gipfel neben dem Grazer Bürgermeister, dem Landeshauptmann und dem Wirtschaftslandesrat (alle ÖVP) auch Vertreter der Wirtschaftskammer, der Grazer Kaufleute und der Shoppingcity am Tisch haben. (APA/red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.11.2016)