Auf der Südautobahn fuhr ein Pkw auf einen Lkw auf. Der Lenker und sein Beifahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Im Pfändertunnel starb ein Autofahrer bei einer Frontalkollision.
Zwei Todesopfer hat ein Verkehrsunfall auf der Südautobahn (A2) in Niederösterreich am Montag gefordert. Kurz vor fünf Uhr war zwischen Wöllersdorf und Leobersdorf in Fahrtrichtung Wien ein Pkw auf einen Lkw aufgefahren. Der Lenker und sein Beifahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Als Unfallursache wurde Sekundenschlaf vermutet.
Zwei Notarzt- und ein Rettungswagen wurden entsandt. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben aber erfolglos, die beiden Männer im Alter zwischen 30 und 50 Jahren (nähere Angaben lagen zunächst nicht vor) starben noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer dürfte den Auffahrunfall gar nicht bemerkt haben, er hielt erst rund einen Kilometer später an.
Frontalkollision im Pfändertunnel
Vier Stunden später hat sich im Pfändertunnel auf der Rheintalautobahn (A14) bei Bregenz eine tödliche Frontalkollision ereignet. Etwa in der Mitte des Tunnels geriet ein Pkw auf die Gegenfahrbahn und krachte mit einem Lastwagen zusammen. Dabei erlitt der Autolenker aus dem Silbertal (Bezirk Bludenz) tödliche Verletzungen.
Der Autofahrer war gegen 8.30 Uhr in Fahrtrichtung Deutschland unterwegs, als er bei Kilometer 5,8 die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Bei der Kollision wurde der VW Golf des 53-Jährigen im Frontbereich zerstört und der Lenker eingeklemmt. Das Autowrack fing Feuer, das jedoch nach Angaben des 38-jährigen Lkw-Chauffeurs aus Deutschland von einem anderen Verkehrsteilnehmer rasch gelöscht werden konnte.
Für den Verunglückten kam jede Hilfe zu spät. Sein Leichnam musste von der Feuerwehr aus dem Auto geschnitten werden. Infolge der Berge- und Aufräumarbeiten war der Pfändertunnel von 8.30 Uhr bis kurz vor 11.00 Uhr gesperrt. Die Feuerwehr stand mit 45 Mann und neun Fahrzeugen im Einsatz.
(Ag.)