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"Fluch des Pharao": Sechs Grabräuber verschüttet

Symbolbild: Goldmaske von Tut Ankh Amun
(c) EPA (Peter Kneffel)
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Die Männer hatten im Keller eines Hauses nach Pharaonengold gegraben, als die Grube einstürzte. Auftraggeber war der Mieter des Hauses. Er wies die Schuld von sich: Es sei der "Fluch des Pharao" gewesen.

Ihre Gier nach dem Goldschmuck und den Statuen der Pharaonen hat sechs Ägypter das Leben gekostet. Bei einer Raubgrabung in einem Haus unweit der Pyramiden von Gizeh bei Kairo stürzte eine Wand ein. Daraufhin löste sich Erdreich und fiel in das acht Meter tiefe Loch, das die Männer gegraben hatten. Die Ägypter, die vom Mieter des Hauses angeheuert worden waren, erstickten in den Erdmassen.

Die Kairoer Tageszeitung "Al-Masri Al-Yom" berichtete am Dienstag, die Polizei sei am vergangenen Freitag von Nachbarn alarmiert worden. Sie brauchte vier Tage, um alle sechs Leichen zu bergen. Unterdessen wurden der Mieter des Hauses und zwei mutmaßliche Komplizen festgenommen. Der Mieter sagte nach seiner Festnahme, ihn treffe keine Schuld. Ursache für den Tod der sechs Männer sei "der Fluch der Pharaonen".

(Ag.)