Prominente reagieren auf Twitter auf den Tod des Songwriters Leonard Cohen, der mit 82 Jahren verstorben ist.
Fans und Kollegen trauern um Leonard Cohen: "Eine weitere magische Stimme ist verstummt", schrieb die Sängerin und Schauspielerin Bette Midler am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Kurz zuvor war die Nachricht vom Tod des kanadischen Sängers und Songwriters verkündet worden. Cohen wurde 82 Jahre alt.
"Niemandes Musik klang oder fühlte sich an wie die von Leonard Cohen", twitterte der kanadische Premier Justin Trudeau. "Kanada und die Welt wird ihn vermissen."
Die US-Schauspielerin Mia Farrow zitierte Cohens bekannten Spruch: "Everything has a crack in it. That's how the light gets in." ("Alles hat irgendwo einen Sprung - so kommt das Licht hinein").
Ihre Kollegin Roseanne Cash paraphrasierte ihn ins Düstere: "Leonard Cohen is dead. There's a crack in everything. No light yet." (Überall ist ein Sprung drin. Noch kein Licht)
Sänger Sean Lennon, der Sohn von John Lennon und Yoko Ono, stellte auf Instagram ein Foto Cohens. Dazu schrieb er: "Ruhe in Frieden. 2016 ist nun offiziell eines der traurigsten Jahre."
Der Schauspieler und Komponist Lin-Manuel Miranda nannte Cohens Tod "herzzerreißend". Er sei aber dankbar für die Musik, die Cohen hinterlassen habe, schrieb er auf Twitter.
"So ein wunderbarer Mann, so eine wunderbare Seele", kommentierte der amerikanische Sänger Moby auf Instagram. "Die Dunkelheit ist jetzt noch viel dunkler geworden."
"Danke Leonard Cohen", schrieb die kanadische Sängerin k.d. lang in einem Tweet. "Schnelle Wiedergeburt mein Freund", fügte sie hinzu.
Oscar-Preisträger Russell Crowe bedankte sich bei Cohen für "die stillen Nächte, die Betrachtungen, den Durchblick, das sarkastische Lächeln und die Wahrheit".
"Danke Dir Leonard Cohen. Danke für alles", schrieb die Sängerin Lily Allen. "Ruhe in Frieden."
Der Schauspieler Kiefer Sutherland schrieb, dass ein "brillanter kanadischer Künstler" gestorben sei.
"Nur Bob Dylan hat einen tief greifenderen Einfluss auf seine Generation gehabt und vielleicht nur Paul Simon und seine Landsfrau Joni Mitchell waren auf einer Stufe mit ihm als Song-Poet", urteilte das Musikmagazin "Rolling Stone".
Die "New York Times" würdigte Cohen als "einen der bedeutendsten Songschreiber unserer Zeit".
(APA/dpa)