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Skype-Gründer steigt bei Münchner Flugauto-Startup ein

Niklas Zennström investiert in einer Münchner Startup
Niklas Zennström investiert in einer Münchner StartupAPA/AFP/ANTTI AIMO-KOIVISTO
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Die junge Münchner Firma Lilium entwickelt ein Flugzeug, das wie ein Hubschrauber senkrecht starten soll. Das lockt Investoren an.

Skype-Gründer Niklas Zennström steckt Geld in das Münchner Flugauto-Startup Lilium Aviation. Zennström habe mit seiner Wagniskapitalfirma Atomico zehn Millionen Euro in die vor zwei Jahren gegründete Firma investiert, teilten beide Unternehmen am Montag mit. Lilium entwickelt ein Flugzeug, das wie ein Hubschrauber senkrecht starten soll. Mit Platz für zwei Personen soll es bis 500 Kilometer weit fliegen. Erste Tests sind für das nächste Jahr geplant. Bislang gibt es lediglich flugfähige Modelle. Aus Sicht von Geldgeber Atomico könnte Lilium eines der größten Zukunftsprobleme der Menschheit lösen und Leute emissionsfrei von Zuhause zur Arbeit befördern.

Chef von Lilium ist Daniel Wiegand, der das Unternehmen mit Studienfreunden von der Technischen Universität München gründete. Mittlerweile arbeiten 35 Leute bei der Firma. Zu den weiteren Unterstützern gehört die europäische Raumfahrtbehörde ESA.

Zennström hat 2003 zusammen mit einem Partner den kostenlosen Internet-Telefondienst Skype aus der Taufe gehoben und damit das Kerngeschäft von traditionellen Telefongesellschaften untergraben. Mittlerweile hört Skype zu Microsoft. Zennström investiert mit der Finanzfirma Atomico vor allem in kleine Technologiefirmen aus Europa.

(Reuters)