Die neue Apple-Zentrale von innen

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Apple-Chef Tim Cook zeigt das neue Apple-Bürogebäude aussehen soll(c) APA/AFP/JOSH EDELSON (JOSH EDELSON)

Von oben sieht Apples neue Firmenzentrale aus wie ein Raumschiff. Jetzt tauchten erste Bilder aus dem Inneren des Komplexes auf.

Dank regelmäßiger Drohnenflüge gilt der Neubau des Tech-Riesen Apple als eine der bestdokumentierten Baustellen der Welt. Der Campus, der mitten im Silicon Valley entsteht und sich über 260.000 Quadratmeter erstreckt, verfügt über einen Außenumfang von 1,6 Kilometern. Der Bau soll Apple rund fünf Milliarden Dollar (4,7 Mrd. Euro) kosten.

Jetzt tauchten erste Bilder vom Inneren der Mega-Baustelle auf. Auf einem Bild ist die fast fertiggestellte Cafeteria zu sehen. Ersichtlich wird in den Aufnahmen, wie großzügig der Bau in Cupertino dimensioniert ist. Das Foto war unter Apple-Mitarbeitern ausgetauscht und der französischen Apple-Webseite Mac Generation zugespielt worden. Die Webseite publizierte weitere Fotos.

Grünflächen so weit das Auge reicht

Noch kann man es sich schwer vorstellen, aber der Campus wird zu 80 Prozent begrünt sein. Alle Pflanzen müssen dürre beständig sein, es soll möglichst wenig gegossen werden. Die Bäume, die schon vorher hier standen, werden wenn möglich umgepflanzt und erhalten - gut 2.000 kommen neu dazu. Die Tiefgarage fasst 10.000 Autos. Der Campus soll sich zu hundert Prozent durch erneuerbare Energien versorgen. Dafür werden Solarpaneele aufs Dach gelegt und ein kohlenstoffarmes Kraftwerk auf das Gelände gesetzt. Eine Naturzuglüftung wird die Klimaanlage weitgehend ersetzen.

Fahrradwege und Wellness-Center

Für die Apple-Mitarbeiter werden auf dem 700.000-Quadratmeter-Campus kilometerlange Lauf- und Fahrradwege angelegt. Ebenfalls auf dem Gelände: Ein 70 Millionen Dollar teures Wellness-Center. Die Botschaft ist klar: Du musst nicht mehr nach Hause, du kannst auch deine Freizeitaktivitäten gleich hier bei der Arbeit erledigen. Mit derlei Annehmlichkeiten buhlen die großen Tech-Unternehmen um die besten Softwareexperten, Datenanalysten und Social-Media-Strategen.