"Wer Millionär werden will, muss 95 Stunden arbeiten"

APA/dpa/Matthias Balk

Bestsellerautor und Investor Grant Cardone hat die Formel zum Millionär-Dasein gefunden: Mehr arbeiten.

Grant Cardone, ein Bestsellerautor, Investor und Motivationstrainer war nicht immer reich. Mit 25 war der heute 58-Jährige hoch verschuldet. Heute leitet Cardone vier Unternehmen und besitzt ein Immobilienportfolio im Wert von rund 350 Millionen Dollar.

"Die meisten Menschen arbeiten von neun bis 17 Uhr. Ich arbeite 95 Stunden die Woche. Wenn du Millionär werden willst, dann kündige deinen "Bürojob" und arbeite 95 Stunden", lautet der Ratschlag des Selfmade-Millionärs, den er auf "Medium" veröffentlichte.

Wer Erfolg haben möchte, sollte sich auf den Gewinn fokussieren und dafür richtig schuften, rät Cardone. Seine Einstellung sollte man nicht ablegen - "Wenn man mir fünf Milliarden geben würde, würde ich trotzdem weiterhin schuften."

Warten am Spielfeldrand

Auch wenn die Arbeitszeit an sich nicht ausschlaggebend für den Erfolg sein dürfte, bestätigt Steve Siebold die Notwendigkeit Mehrarbeit zu leisten. Siebold hat die Angewohnheiten von 1200 der wohlhabendsten Menschen der Welt unter die Lupe genommen und ein Buch mit dem Titel "How Rich People Think" ("Wie reiche Menschen denken") herausgebracht.

So würden die Superreichen sich dadurch unterscheiden, dass Sie ihr Einkommen nicht von der Arbeitszeit abhängig machen, sondern von dem Resultat. "Die Masse gibt sich zufrieden mit einem Leben in finanzieller Mittelmäßigkeit. Ein Job mit durschnittlichem Gehalt und jährlicher Gehaltserhöhung", schreibt Siebold. "Diese Menschen stehen am Spielfeldrand, betreten nicht das Spielfeld, aus Angst sie würden das bisschen Geld, das sie haben, verlieren. Währenddessen verdienen die Superreichen in einem Jahr so viel, wie der Durchschnittsbürger in einem Leben."

(akh)