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Rapid setzt Aufwärtstrend gegen Ried fort

Rapid jubelt
Rapid jubeltAPA/GEORG HOCHMUTH
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Die Hütteldorfer drehten einen Rückstand in den zweiten Sieg in Folge. Giorgi Kvilitaia traf beim 3:1-Erfolg doppelt.

Das grün-weiße Werk unter Damir Canadi kommt ins Laufen. Die Hütteldorfer bestätigten den Aufwärtstrend, besiegten Ried mit 3:1 und feierten damit den zweiten Sieg in Folge. Dabei hatte die Partie im Allianz Stadion mit einem Schreckmoment für die Hausherren begonnen: Elsneg brachte die Rieder nach Vorarbeit von Möschl früh in Führung (4.). Rapid war um eine rasche Antwort bemüht, tat sich gegen den kompakt stehenden Gegner aber schwer. Traustason und Murg kamen im 3-5-2-System kaum zur Geltung, zumindest über Standards erzeugte der Isländer Gefahr. Ein Eckball fand den Kopf von Sonnleitner – 1:1 (26.).

Fortan spielten nur noch die Hütteldorfer, die Tore aber gelangen erst in Überzahl: Zulj sah nach einer vermeintlichen Schwalbe Gelb-Rot, eine harte Entscheidung (66.). Einen schönen Stanglpass von Thurnwald verwertete Kvilitaia (77.), wenig später sorgte der Georgier per Elfmeter für den 3:1-Endstand (82.). Joelinton war nach leichtem Schubser von Ziegl zu Boden gegangen. Spielerisch hat Rapid noch Steigerungsbedarf, zumindest aber wächst das Punktekonto. Das sah auch Canadi so: „Ried ist mit dem ersten Schuss in Führung gegangen, danach hatten sie keine Chance mehr. Da war Geduld gefragt und die hatten wir“, sagte der Wiener. „Die zwei Heimsiege waren wichtig. Wir freuen uns über die drei Punkte.“

Sportdirektor Bickel: "Viel Potenzial im Team"

Vor der Partie hatte Neo-Sportdirektor Fredy Bickel seine Antrittsrede gehalten. Von Klub und Mannschaft hat sich der 51-Jährige seit der ersten Kontaktaufnahme vor vier Wochen ein Bild gemacht. „Es steckt viel Charakter und Potenzial im Team. Der Kader ist von guter Qualität Vom Verein und der Infrastruktur ist Rapid in der Schweiz höchstens mit dem FC Basel vergleichbar“, sagte der ehemalige Journalist und Manager, der sich nach Engagements bei Grasshoppers, FC Zürich und Young Boys Bern (bis September) erstmals ins Ausland wagt.

Eine schöne Weihnachtsaktion lieferten die Rapid-Fans: Bei der vom "Block West" organisierten Spendenaktion "Wiener helfen Wienern" kamen 60.000 Euro zu Gunsten des mobilen Kinderhospizes Momo zusammen.

(red)