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Heuer 3723 Fremde an Österreichs Grenzen zurückgewiesen

Heuer 3723 Fremde an Österreichs Grenzen zurückgewiesen
Spielfeld im Februar 2016Die Presse (Fabry)
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Die Mehrheit betraf Slowenien mit 3225 Personen. Von Deutschland nach Österreich wurden 12.301 Menschen zurückgewiesen.

An Österreichs Grenzen wurden in diesem Jahr bisher (bis 1. November) 3723 Fremde zurückgewiesen. Die absolute Mehrheit davon betraf Slowenien mit 3225 Personen, ergibt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ durch das Innenministerium. Im selben Zeitraum wurden 12.301 Flüchtlinge von Deutschland nach Österreich zurückgewiesen.

Slowenien ist bei den Rückweisungen mit 3225 absoluter Spitzenreiter, wobei 2246 Fälle den Jänner betrafen, 775 den Februar. Zu dieser Zeit hatte der Flüchtlingsstrom auf der "Balkan-Route" einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, wobei Tausende Menschen wöchentlich am Übergang in Spielfeld ankamen. Weit abgeschlagen folgen in der Statistik des Innenministeriums Albanien mit 133 und Ungarn mit 127 Menschen, die sowohl auf dem Land- als auch auf dem Luftweg eingereist sind.

Auch Deutschland begann zu Jahresbeginn damit, Fremde an seinen Grenzen nach Österreich zurückzuweisen. Auch hier gab es im Jänner mit 4029 den Höhepunkt, im Februar waren es noch 2275. Von den insgesamt 12.301 zurückgewiesenen Fremden im vergangenen Jahr haben laut Auskunft des Innenministeriums 1955 Personen unmittelbar danach einen Asylantrag in Österreich gestellt.

Bei einer Zurückweisung werden Fremde, welche die Einreisevoraussetzungen nicht erfüllen, im Rahmen einer Grenzkontrolle an der Einreise gehindert.

(APA)