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Warum wir uns an 2016 erinnern wollen

Das Jahr 2016 hatte gute Nachrichten und schöne Geschichten parat, an die wir gerne zurückdenken. Eine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
14.01.2017 um 10:52
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Auch wenn die Bundespräsidentschaftswahl ihre unrühmlichen Kapitel hatte (>> siehe "Warum wir uns an 2016 nicht erinnern wollen") – ein Aspekt ist es jedenfalls wert, im kollektiven Gedächtnis zu verbleiben: Mit 74,2 Prozent war die Beteiligung bei der Wiederholung der Stichwahl zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer so hoch wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. 74,40 Prozent hatten 1998 ihre Stimme abgegeben, als Thomas Klestil zum zweiten Mal antrat. Dabei wurde allgemein erwartet, dass beim dritten Hofburg-Urnengang 2016 (der noch dazu mitten in den Advent fiel) das Interesse deutlich sinken werde. Doch von Wahlmüdigkeit keine Spur – nach 68,50 Prozent im April und 72,65 Prozent im Mai stieg die Beteiligung sogar noch weiter an. Dafür gab es für die Österreicher auch prompt ein Lob in der ersten Rede des designierten Präsidenten Van der Bellen.
Auch wenn die Bundespräsidentschaftswahl ihre unrühmlichen Kapitel hatte (>> siehe "Warum wir uns an 2016 nicht erinnern wollen") – ein Aspekt ist es jedenfalls wert, im kollektiven Gedächtnis zu verbleiben: Mit 74,2 Prozent war die Beteiligung bei der Wiederholung der Stichwahl zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer so hoch wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. 74,40 Prozent hatten 1998 ihre Stimme abgegeben, als Thomas Klestil zum zweiten Mal antrat. Dabei wurde allgemein erwartet, dass beim dritten Hofburg-Urnengang 2016 (der noch dazu mitten in den Advent fiel) das Interesse deutlich sinken werde. Doch von Wahlmüdigkeit keine Spur – nach 68,50 Prozent im April und 72,65 Prozent im Mai stieg die Beteiligung sogar noch weiter an. Dafür gab es für die Österreicher auch prompt ein Lob in der ersten Rede des designierten Präsidenten Van der Bellen.
(c) Reuters (Leonhard Föger)
Ein US-Präsident auf Kuba? Ja, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Bei seinem historischen Kuba-Besuch am 20. März dieses Jahres hat Barack Obama für mehr Meinungsfreiheit auf der Karibikinsel geworben. "Amerika glaubt an die Demokratie", sagte er bei einer Pressekonferenz mit Staatschef Raul Castro Mitte März in Havanna. Dazu gehöre auch Meinungsfreiheit, erklärte Obama. Vor Obama war als US-Präsident nur Calvin Coolidge 1928 zu Besuch in Kuba, nach der Revolution 1959 kam es zu heftigen Konflikten und zu einem US-Handelsembargo, das nun langsam aufgelockert werden soll. Für die Menschen im Land ein Schritt nach vorne, ein Schritt in bessere Versorgung.
Ein US-Präsident auf Kuba? Ja, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Bei seinem historischen Kuba-Besuch am 20. März dieses Jahres hat Barack Obama für mehr Meinungsfreiheit auf der Karibikinsel geworben. "Amerika glaubt an die Demokratie", sagte er bei einer Pressekonferenz mit Staatschef Raul Castro Mitte März in Havanna. Dazu gehöre auch Meinungsfreiheit, erklärte Obama. Vor Obama war als US-Präsident nur Calvin Coolidge 1928 zu Besuch in Kuba, nach der Revolution 1959 kam es zu heftigen Konflikten und zu einem US-Handelsembargo, das nun langsam aufgelockert werden soll. Für die Menschen im Land ein Schritt nach vorne, ein Schritt in bessere Versorgung.
(c) REUTERS (© Alberto Reyes / Reuters)
Albert Einstein hat es gesagt, die Wissenschaft hat es 100 Jahre später bestätigt. Erstmals konnten im vergangenen Jahr Gravitationswellen direkt beobachtet werden. Gravitationswellen entstehen vor allem, wenn große Objekte wie Sterne beschleunigt werden. Wenn zwei Galaxien kollidieren, verschmelzen die schwarzen Löcher in ihren Zentren und produzieren Gravitationswellen - kleine Schwingungen in der Raumzeit, aus denen Forschende neue Erkenntnisse über das Universum lesen wollen. Sie breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus und stauchen und strecken den Raum. Das gemessene Signal sei sehr deutlich gewesen und lasse keine Zweifel am direkten Nachweis der Gravitationswellen, sagte der geschäftsführende Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover und Potsdam, Bruce Allen, im Februar dieses Jahres.
Albert Einstein hat es gesagt, die Wissenschaft hat es 100 Jahre später bestätigt. Erstmals konnten im vergangenen Jahr Gravitationswellen direkt beobachtet werden. Gravitationswellen entstehen vor allem, wenn große Objekte wie Sterne beschleunigt werden. Wenn zwei Galaxien kollidieren, verschmelzen die schwarzen Löcher in ihren Zentren und produzieren Gravitationswellen - kleine Schwingungen in der Raumzeit, aus denen Forschende neue Erkenntnisse über das Universum lesen wollen. Sie breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus und stauchen und strecken den Raum. Das gemessene Signal sei sehr deutlich gewesen und lasse keine Zweifel am direkten Nachweis der Gravitationswellen, sagte der geschäftsführende Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover und Potsdam, Bruce Allen, im Februar dieses Jahres.
(c) APA/dpa-Zentralbild/Michael Hanschke (Michael Hanschke)
Gleich mehrere gewaltvolle Machthaber Afrikas sind in diesem Jahr von internationalen Gerichten verurteilt worden. Der frühere Diktator des Tschad, Hissene Habre (im Bild), ist Ende Mai wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Vergewaltigung, Entführung und Sklaverei von einem Sondergericht der Afrikanischen Union schuldig gesprochen worden. Der ehemalige kongolesische Vizepräsident Jean-Pierre Bemba ist am 21. Juni in Den Haag wegen Kriegsverbrechen verurteilt worden. Auch Korruption bleibt nicht immer ohne Konsequenz. Gleich zwei Staatspräsidentinnen mussten wegen diverser Affären ihren Hut nehmen: Dilma Rousseff in Brasilien Ende August und Park Geun Hye in Südkorea Anfang Dezember.
Gleich mehrere gewaltvolle Machthaber Afrikas sind in diesem Jahr von internationalen Gerichten verurteilt worden. Der frühere Diktator des Tschad, Hissene Habre (im Bild), ist Ende Mai wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Vergewaltigung, Entführung und Sklaverei von einem Sondergericht der Afrikanischen Union schuldig gesprochen worden. Der ehemalige kongolesische Vizepräsident Jean-Pierre Bemba ist am 21. Juni in Den Haag wegen Kriegsverbrechen verurteilt worden. Auch Korruption bleibt nicht immer ohne Konsequenz. Gleich zwei Staatspräsidentinnen mussten wegen diverser Affären ihren Hut nehmen: Dilma Rousseff in Brasilien Ende August und Park Geun Hye in Südkorea Anfang Dezember.
(c) APA/AFP/SEYLLOU DIALLO (SEYLLOU DIALLO)
Friedensverträge sind etwas Seltenes geworden. Man blicke nach Syrien, in den Jemen, in die Ukraine und die vielen Krisengebiete, von denen wir hier in Österreich fast gar nichts hören. Da blickt man mit Freude auf Kolumbien, wo nach über 50 Jahren Konflikt der historische Friedensvertrag zwischen Regierung und der FARC-Guerilla beschlossen wurde. Ende September wurde eine erste Version im Beisein vieler Staats- und Regierungschefs unterzeichnet. Dann aber lehnte das Volk das Abkommen in einem Referendum am 2. Oktober mit knapper Mehrheit ab. Der Vertrag wurde überarbeitet, die Strafregelungen etwas verschärft, zudem soll das Vermögen der Rebellen, die sich über den Drogenhandel finanzieren, zur Entschädigung der Opfer herangezogen werden. Seit 24. November ist der Vertrag in Kraft und gilt als Beispiel für andere Länder.
Friedensverträge sind etwas Seltenes geworden. Man blicke nach Syrien, in den Jemen, in die Ukraine und die vielen Krisengebiete, von denen wir hier in Österreich fast gar nichts hören. Da blickt man mit Freude auf Kolumbien, wo nach über 50 Jahren Konflikt der historische Friedensvertrag zwischen Regierung und der FARC-Guerilla beschlossen wurde. Ende September wurde eine erste Version im Beisein vieler Staats- und Regierungschefs unterzeichnet. Dann aber lehnte das Volk das Abkommen in einem Referendum am 2. Oktober mit knapper Mehrheit ab. Der Vertrag wurde überarbeitet, die Strafregelungen etwas verschärft, zudem soll das Vermögen der Rebellen, die sich über den Drogenhandel finanzieren, zur Entschädigung der Opfer herangezogen werden. Seit 24. November ist der Vertrag in Kraft und gilt als Beispiel für andere Länder.
(c) APA/AFP/LUIS ACOSTA (LUIS ACOSTA)
Erstmals seit einigen Jahren ist 2016 zudem kein neuer kriegerischer Konflikt ausgebrochen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg. Und: Mit dem Ende des bewaffneten Konflikts im Nordosten Indiens sind demnach 32 Kriege und bewaffnete Konflikte und damit einer weniger gezählt worden als 2015.
Erstmals seit einigen Jahren ist 2016 zudem kein neuer kriegerischer Konflikt ausgebrochen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg. Und: Mit dem Ende des bewaffneten Konflikts im Nordosten Indiens sind demnach 32 Kriege und bewaffnete Konflikte und damit einer weniger gezählt worden als 2015.
REUTERS
Man kann von Papst Franziskus halten, was man will - ja, er ist nun einmal katholisch. Doch es ist eine Kunst, Dinge ehrlich und klar anzusprechen, ruhig Standpunkt zu beziehen in einer Zeit, in der Hass-Sprache dominiert und auf Argumente nicht eingegangen wird. Und es ist eine Kunst in einer jahrhundertelang verkrusteten Struktur wie der römisch-katholischen Kirche Dinge verändern zu wollen - und das alles mit einer Prise Humor. "Ich habe tausend Probleme mit dem Protokoll, doch ich muss es respektieren. Kennen Sie den Unterschied zwischen Terrorismus und Protokoll? Mit dem Terrorismus kann man verhandeln", sagte der mittlerweile 80-jährige Papst in einem Dokumentarfilm, der im Dezember erschienen ist.
Man kann von Papst Franziskus halten, was man will - ja, er ist nun einmal katholisch. Doch es ist eine Kunst, Dinge ehrlich und klar anzusprechen, ruhig Standpunkt zu beziehen in einer Zeit, in der Hass-Sprache dominiert und auf Argumente nicht eingegangen wird. Und es ist eine Kunst in einer jahrhundertelang verkrusteten Struktur wie der römisch-katholischen Kirche Dinge verändern zu wollen - und das alles mit einer Prise Humor. "Ich habe tausend Probleme mit dem Protokoll, doch ich muss es respektieren. Kennen Sie den Unterschied zwischen Terrorismus und Protokoll? Mit dem Terrorismus kann man verhandeln", sagte der mittlerweile 80-jährige Papst in einem Dokumentarfilm, der im Dezember erschienen ist.
(c) APA/AFP/OSSERVATORE ROMANO/HO (HO)
Dass die Verleihung des Literaturnobelpreises an den Songwriter Bob Dylan eine Debatte auslösen würde, damit konnte man rechnen. Doch diese ging in eine unerwartete Richtung. Diskutiert wurde vor allem, dass Dylan für die Nobelpreis-Jury wochenlang nicht erreichbar war und nicht zur Nobelpreis-Verleihung erschien. Dabei ist eigentlich viel wichtiger, dass sich die Jury nicht an enge Definitionen von „Literatur“ und „Musik“ gehalten hat, sondern ihn für seine lyrische Erzählformen ausgezeichnet hat. Darin ist Dylan nämlich einzigartig.
Dass die Verleihung des Literaturnobelpreises an den Songwriter Bob Dylan eine Debatte auslösen würde, damit konnte man rechnen. Doch diese ging in eine unerwartete Richtung. Diskutiert wurde vor allem, dass Dylan für die Nobelpreis-Jury wochenlang nicht erreichbar war und nicht zur Nobelpreis-Verleihung erschien. Dabei ist eigentlich viel wichtiger, dass sich die Jury nicht an enge Definitionen von „Literatur“ und „Musik“ gehalten hat, sondern ihn für seine lyrische Erzählformen ausgezeichnet hat. Darin ist Dylan nämlich einzigartig.
(c) imago/LFI (imago stock&people)
Mit David Bowie (am 10. Jänner) und Leonard Cohen (am 7. November) haben uns 2016 zwei fantastische Songwriter verlassen. Zum Abschied gab es noch Hörenswertes: Bowies Album „Blackstar“ ist ein harsches Meisterwerk, Cohens tief melancholisches Album „You Want It Darker“ beinhaltet einige der sehnsüchtigsten und schönsten Lieder des Jahres. Auch Musikerkollege Prince hatte wenige Wochen vor seinem Tod am 21. April noch das Album "HITnRUN Phase Two" herausgebracht – weniger beachtet, aber ebenso hörenswert.
Mit David Bowie (am 10. Jänner) und Leonard Cohen (am 7. November) haben uns 2016 zwei fantastische Songwriter verlassen. Zum Abschied gab es noch Hörenswertes: Bowies Album „Blackstar“ ist ein harsches Meisterwerk, Cohens tief melancholisches Album „You Want It Darker“ beinhaltet einige der sehnsüchtigsten und schönsten Lieder des Jahres. Auch Musikerkollege Prince hatte wenige Wochen vor seinem Tod am 21. April noch das Album "HITnRUN Phase Two" herausgebracht – weniger beachtet, aber ebenso hörenswert.
(c) imago/CTK Photo (imago stock&people)
Von der Idee zur Umsetzung der „Floating Piers“ hat es mehr als vier Jahrzehnte gedauert, 2016 wurden sie endlich verwirklicht – und der Andrang der Besucher übertraf die Erwartungen. Vom 18. Juni bis zum 8. Juli wandelten mehr als eine Million Menschen über die drei Kilometer langen, mit gelb-orange schimmernden Stoff überzogenen Stege auf dem Iseosee in Norditalien. Es war erst das zweite große Projekt des Land-Art-Künstlers Christo nach dem Tod seiner Partnerin Jeanne-Claude. Hoffentlich nicht sein letztes.
Von der Idee zur Umsetzung der „Floating Piers“ hat es mehr als vier Jahrzehnte gedauert, 2016 wurden sie endlich verwirklicht – und der Andrang der Besucher übertraf die Erwartungen. Vom 18. Juni bis zum 8. Juli wandelten mehr als eine Million Menschen über die drei Kilometer langen, mit gelb-orange schimmernden Stoff überzogenen Stege auf dem Iseosee in Norditalien. Es war erst das zweite große Projekt des Land-Art-Künstlers Christo nach dem Tod seiner Partnerin Jeanne-Claude. Hoffentlich nicht sein letztes.
(c) REUTERS (WOLFGANG RATTAY)
Fast sieben Jahre lang hatte Österreich einen riesigen Klotz am Bein. Und drei Finanzminister - Josef Pröll, Maria Fekter und Michael Spindelegger - haben es seit 2009 nicht geschafft, ihn loszuwerden. Im Jahr 2016 ist es Hans Jörg Schelling nach zähen Verhandlungen endlich geglückt, das Kapitel Hypo Alpe Adria zu schließen und sich mit den Heta-Gläubigern zu einigen. Und auch der U-Ausschuss zum Milliardengrab Hypo wurde abgeschlossen - Fragen nach der Verantwortung konnte er allerdings nicht beantworten. Kleines Trostpflaster: Mit 12,5 Milliarden Euro kommt die Hypo den Steuerzahler nicht ganz so teuer, wie anfangs befürchtet.
Fast sieben Jahre lang hatte Österreich einen riesigen Klotz am Bein. Und drei Finanzminister - Josef Pröll, Maria Fekter und Michael Spindelegger - haben es seit 2009 nicht geschafft, ihn loszuwerden. Im Jahr 2016 ist es Hans Jörg Schelling nach zähen Verhandlungen endlich geglückt, das Kapitel Hypo Alpe Adria zu schließen und sich mit den Heta-Gläubigern zu einigen. Und auch der U-Ausschuss zum Milliardengrab Hypo wurde abgeschlossen - Fragen nach der Verantwortung konnte er allerdings nicht beantworten. Kleines Trostpflaster: Mit 12,5 Milliarden Euro kommt die Hypo den Steuerzahler nicht ganz so teuer, wie anfangs befürchtet.
APA
Ein riesiges Datenleck mit einem Umfang von 2,6 Terabyte  enthüllte mit den "Panama Papers" Offshore-Geschäfte von Millionären, Sportlern aber auch Staatschefs und Kriminellen. Eine Rechtsanwaltskanzlei in Panama, ein weltweit führender Anbieter von Briefkastenfirmen, soll 214.000 Offshore-Gesellschaften in Steueroasen aufgesetzt und betreut haben. In vielen Fällen besteht der begründete Verdacht, dass dabei Geld vor dem Fiskus versteckt, Schmiergeld gebunkert oder Gewinne aus dem Drogenhandel weißgewaschen wurden. Islands Regierungschef Gunnlaugsson musste zurücktreten,  ebenso Hypo-Vorarlberg-Chef Michael Grahammer. Zur Liste der Verdächtigen gehören Putin-Vertraute, der ukrainische Ministerpräsident Poroschenko, Fußballstar Messi, ein Cousin des syrischen Präsidenten und Fifa-Chef Infantino. 
Ein riesiges Datenleck mit einem Umfang von 2,6 Terabyte  enthüllte mit den "Panama Papers" Offshore-Geschäfte von Millionären, Sportlern aber auch Staatschefs und Kriminellen. Eine Rechtsanwaltskanzlei in Panama, ein weltweit führender Anbieter von Briefkastenfirmen, soll 214.000 Offshore-Gesellschaften in Steueroasen aufgesetzt und betreut haben. In vielen Fällen besteht der begründete Verdacht, dass dabei Geld vor dem Fiskus versteckt, Schmiergeld gebunkert oder Gewinne aus dem Drogenhandel weißgewaschen wurden. Islands Regierungschef Gunnlaugsson musste zurücktreten,  ebenso Hypo-Vorarlberg-Chef Michael Grahammer. Zur Liste der Verdächtigen gehören Putin-Vertraute, der ukrainische Ministerpräsident Poroschenko, Fußballstar Messi, ein Cousin des syrischen Präsidenten und Fifa-Chef Infantino. 
APA/AFP/AARON TAM
Für zwei Dinge wird die Oscarverleihung 2016 in Erinnerung bleiben. Das erste ist die unrühmliche Tatsache, dass kein einziger afroamerikanischer Schauspieler oder Regisseur Oscar-Chancen hatte - obwohl es einige Kandidaten gegeben hätte, die sich eine Nominierung verdient hätten. Zweitens gab es aber endlich den längst überfälligen Oscar für Schauspieler Leonardo DiCaprio - für "The Revenant". Darin überlebt er knapp einen Bärenangriff, muss sich durch eine eisige Winterlandschaft schleppen und wird beinahe von Indianern umgebracht. Dieser Academy Award war wirklich höchstverdient.
Für zwei Dinge wird die Oscarverleihung 2016 in Erinnerung bleiben. Das erste ist die unrühmliche Tatsache, dass kein einziger afroamerikanischer Schauspieler oder Regisseur Oscar-Chancen hatte - obwohl es einige Kandidaten gegeben hätte, die sich eine Nominierung verdient hätten. Zweitens gab es aber endlich den längst überfälligen Oscar für Schauspieler Leonardo DiCaprio - für "The Revenant". Darin überlebt er knapp einen Bärenangriff, muss sich durch eine eisige Winterlandschaft schleppen und wird beinahe von Indianern umgebracht. Dieser Academy Award war wirklich höchstverdient.
(c) REUTERS (Mike Blake / Reuters)
Mit ihrer unrealistischen Figur stand Mattels beliebteste Puppe schon seit Jahrzehnten in der Kritik. Anfang 2016 wurde mit dem Cover auf dem "Time" Magazin eine neue Ära eingeläutet. Barbie gibt es seitdem auch in "kurvig", "klein" und "groß", aber auch mit unterschiedlichen Hauttönen und Gesichtszügen. Mit der neuen Vielfalt will man den starken Umsatzeinbußen der vergangenen Jahre Einhalt gebieten.
Mit ihrer unrealistischen Figur stand Mattels beliebteste Puppe schon seit Jahrzehnten in der Kritik. Anfang 2016 wurde mit dem Cover auf dem "Time" Magazin eine neue Ära eingeläutet. Barbie gibt es seitdem auch in "kurvig", "klein" und "groß", aber auch mit unterschiedlichen Hauttönen und Gesichtszügen. Mit der neuen Vielfalt will man den starken Umsatzeinbußen der vergangenen Jahre Einhalt gebieten.
Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die "Harmony of the Seas" trat am 22. Mai die Jungfernfahrt von Southampton nach Barcelona an. Das Kreuzfahrtschiff sprengt mit 66 Metern Breite und 362 Metern Länge alle bisherigen Dimensionen. Zum Vergleich: Der Eiffelturm ist 324 Meter hoch. 6360 Passagiere und 2100 Besatzungsmitglieder finden auf dem Dampfer Platz. Die US-Reederei Royal Caribbean Cruises hat 1,15 Milliarden Euro für den Giganten hingeblättert.
Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die "Harmony of the Seas" trat am 22. Mai die Jungfernfahrt von Southampton nach Barcelona an. Das Kreuzfahrtschiff sprengt mit 66 Metern Breite und 362 Metern Länge alle bisherigen Dimensionen. Zum Vergleich: Der Eiffelturm ist 324 Meter hoch. 6360 Passagiere und 2100 Besatzungsmitglieder finden auf dem Dampfer Platz. Die US-Reederei Royal Caribbean Cruises hat 1,15 Milliarden Euro für den Giganten hingeblättert.
Prinz George trat beim Besuch von Michelle und Barack Obama in London als wahrer Prinz Charming auf. Im Pyjama und Bademantel begrüßte er die Gäste aus den USA, die zu einer Dinnerparty in die privaten Räumlichkeiten des Kensington Palace geladen waren. Dafür durfte der mittlerweile 3-Jährige sogar ein bisschen länger aufbleiben.
Prinz George trat beim Besuch von Michelle und Barack Obama in London als wahrer Prinz Charming auf. Im Pyjama und Bademantel begrüßte er die Gäste aus den USA, die zu einer Dinnerparty in die privaten Räumlichkeiten des Kensington Palace geladen waren. Dafür durfte der mittlerweile 3-Jährige sogar ein bisschen länger aufbleiben.
(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
Im März vollendete Marcel Hirscher das Kunststück und gewann zum fünften Mal in Folge den Ski-Gesamtweltcup. Zudem durfte der Salzburger auch die kleine Kristallkugel für die RTL-Wertung stemmen.
Im März vollendete Marcel Hirscher das Kunststück und gewann zum fünften Mal in Folge den Ski-Gesamtweltcup. Zudem durfte der Salzburger auch die kleine Kristallkugel für die RTL-Wertung stemmen.
(c) APA/AFP/FABRICE COFFRINI (FABRICE COFFRINI)
Das Nacra17-Duo Thomas Zajac und Tanja Frank segelte bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zu Bronze und verhinderte damit eine erneute Nullnummer wie vier Jahre zuvor in London.
Das Nacra17-Duo Thomas Zajac und Tanja Frank segelte bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zu Bronze und verhinderte damit eine erneute Nullnummer wie vier Jahre zuvor in London.
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Das Frauenfußball-Nationalteam machte es den Männern nach - Platz zwei in der EM-Qualifikation bedeutete die erste Endrunden-Teilnahme. Hoffentlich haben die ÖFB-Frauen 2017 in den Niederlanden mehr zu jubeln als die Mannschaft von Marcel Koller in Frankreich.
Das Frauenfußball-Nationalteam machte es den Männern nach - Platz zwei in der EM-Qualifikation bedeutete die erste Endrunden-Teilnahme. Hoffentlich haben die ÖFB-Frauen 2017 in den Niederlanden mehr zu jubeln als die Mannschaft von Marcel Koller in Frankreich.
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... bleibt allerdings ein Traum Hollywoods. Wer schön, reich, talentiert, erfolgreich, engagiert und kinderreich durchs Leben geht, führt nicht automatisch eine glückliche Ehe - auch das nehmen wir aus 2016 mit. Zwei Jahre nach der Hochzeit haben sich Angelina Jolie und Brad Pitt in großer Uneinigkeit getrennt. Wie sie sich die Zeit mit ihren sechs Kindern aufteilen, soll die Star-Anwältin Laura Wasser klären.
... bleibt allerdings ein Traum Hollywoods. Wer schön, reich, talentiert, erfolgreich, engagiert und kinderreich durchs Leben geht, führt nicht automatisch eine glückliche Ehe - auch das nehmen wir aus 2016 mit. Zwei Jahre nach der Hochzeit haben sich Angelina Jolie und Brad Pitt in großer Uneinigkeit getrennt. Wie sie sich die Zeit mit ihren sechs Kindern aufteilen, soll die Star-Anwältin Laura Wasser klären.
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