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Milchbauern liefern weniger - und erhalten dafür Geld

Frische Milch wird in ein Glas geleert
Erwin Wodicka - BilderBox.com
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14 Cent erhalten die Bauern pro nicht-geliefertem Liter Milch. Dafür stehen 5,86 Millionen Euro an EU-Hilfsgeldern zur Verfügung.

Von Jänner bis März 2017 werden Milchbauern an die 40.000 Tonnen weniger Milch anliefern als heuer im ersten Quartal. Grund ist die Zahlung von 14 Cent je Kilo nicht angelieferter Milch als Reduktionsmaßnahme. Dafür stehen 5,86 Millionen Euro vom zweiten EU-Hilfspaket wegen des Erzeugermilchpreis-Tiefs zur Verfügung. 4300 Landwirte haben beim Agrarministerium Anträge gestellt, alle wurden akzeptiert.

Schon aktuell - von Oktober bis Dezember - werden dank der Abschlagszahlungen insgesamt rund 26.500 Tonnen weniger Milch angeliefert. Von Oktober 2016 bis Ende März 2017 sind es also insgesamt mehr als 65.000 Tonnen weniger Milchanlieferung. Im Vergleich zum Anlieferungs-Jahresschnitt zuletzt von rund drei Millionen Tonnen Rohmilch pro Jahr ist das immerhin eine Einsparung von rund 2,16 Prozent.

"Positives Signal Richtung Milchmarkt"

"Die hohe Teilnahme an der nationalen Reduktionsmaßnahme setzt ein positives Signal Richtung Milchmarkt", wird Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) in einer Ministeriumsaussendung am Donnerstag zitiert. Trotz einer zuletzt besseren Entwicklungen bei den Produkt- und Erzeugerpreisen sei es aber noch zu früh, von einer endgültigen Trendwende am Milchmarkt zu sprechen.

(APA)