Immofinanz verkauft 88 heimische Handelsimmobilien

The logo of Austrian real estate group Immofinanz is pictured on top of the company's headquarters building in Vienna
The logo of Austrian real estate group Immofinanz is pictured on top of the company's headquarters building in ViennaREUTERS
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Käufer sei ein heimischen Immo-Investor, der jedoch nicht genannt wird. Die Branche vermutet Port Folio Immobilien als Käufer. Über den Kaufpreis der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Die börsennotierte Immofinanz setzt ihre Verkäufe zur Portfolio-Optimierung fort und veräußert ein Paket von 88 Retail-Objekten in acht Bundesländern an einen ungenannten heimischen Immo-Investor. Über den Kaufpreis des rund 108.000 Quadratmter großen Portfolio wurde Stillschweigen vereinbart, das Closing soll bis Ende 2017 erfolgen, so die Immofinanz am Donnerstag.

Käufer soll das Unternehmen Port Folio Immobilien von Thomas Levenitschnig und Richard Germ handeln, wie "Die Presse" aus Branchenkreisen erfahren hat. Bei den Objekten soll es sich um die ehemaligen Forstinger-Standorte handeln.

Der mit dem Verkauf verbundene Abgang bei den Mieterlösen werde durch den kürzlich kommunizierten Erwerb von acht "Stop Shops" in Ungarn und der Slowakei fast gänzlich kompensiert, heißt es. Im Einzelhandel wolle man sich künftig auf die Stop-Shop-Retail-Parks sowie die Vivo-Einkaufszentren konzentrieren, erklärte CEO Oliver Schumy. Vertreten ist die Immofinanz mit Einzelhandels- und Büro-Immos auf den acht Kernmärkten Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Polen und Moskau.

(APA)

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