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Josef Pröll mit Leipnik-Lundenburger auf Rekordkurs

BILANZ PK LEIPNIK LUNDENBURGER INVEST: PROeLL
LLI-Generaldirektor Josef PröllAPA/HANS PUNZ
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Das Segment Mehl & Mühle trug wesentlich zu einem beinahe verdoppelten Jahresgewinn vor Steuern bei. 80 Prozent des Umsatzes erzielte LLI mit den Auslands-Töchtern.

Leipnik-Lundenburger Invest (LLI) hat im Geschäftsjahr 2015/16 ein Rekordergebnis erwirtschaftet. Bei einem Umsatz von 1,037 Milliarden Euro hat der Jahresgewinn vor Steuern (EGT) im Vergleich zum Vorjahr um 43,9 Millionen auf 90,6 Millionen Euro. Das Unternehmen mit Generaldirektor Josef Pröll an der Vorstandsspitze konnte vor allem vom Zuwachs im Segment Mehl & Mühle profitieren. "Die Rekordbilanz ist aber auch das Ergebnis zahlreicher struktureller Maßnahmen, welche eine breite und solide Aufstellung der Unternehmensgruppe auf internationaler Ebene sicherstellen – wo Reformen möglich sind, geht auch was weiter“, erläuterte Pröll.

Er sagte auch, dass LLI  will seinen durchgerechnet 11,3 Prozent schweren Anteil an der Casinos Austria AG weiterhin verkaufen wolle.  Pröll ist auch Aufsichtsratsmitglied der Casinos Austria. "Daher ist das für mich eine schwierige Frage. Aber als Vorstand der LLI können wir sagen, dass wir weiter Interesse haben, unseren Anteil an den Casinos zu verkaufen. Das ist logische Folge unserer Kerngeschäftsstrategie", erklärte Pröll. 

Insgesamt wurde von den internationalen Tochtergesellschaften ein Anteil von 83,6% des Konzernumsatzes erwirtschaftet. Der Fokus der Aktivitäten liegt hierbei auf den Märkten in Zentral-, Ost- und Südosteuropa. Dabei erzielte die GoodMills Group Umsatzerlöse von 847,4 Millionen Euro und setzte damit den Aufwärtstrend seit der Restrukturierung 2014 fort.
Die Übernahme der Traditionsmarken Diamant und Goldpuder hat das Markenmehlgeschäft in Deutschland gestärkt und zur Erweiterung des Produktportfolios beigetragen. Durch Veräußerungen des Mühlenstandorts Köln sowie der Bun- und Frischbrotbäckerei in Rumänien konnten zudem Einmaleffekte erzielt und der Weg zur Konzentration auf das Kerngeschäft konsequent fortgesetzt werden.

Positiver Ausblick

Das Segment Vending konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum um 9,6 Prozent auf 189,2 Millionen Euro erzielen. Das Wachstum war durch die Zuwächse an Neukunden sowie den Ausbau von Marktsegmenten im Public- und Gastronomiemarkt möglich. Im Segment Vending konnte ein Jahresgewinn von 20,9 Millionen Euro verzeichnet werden. Gemessen an den aufgestellten Automaten und Espresso-Anlagen hat sich die Anzahl im Geschäftsjahr 2015/16 geringfügig auf 71.500 erhöht.

Für 2016/17 rechnet die LLI rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 mit Umsatz und Ergebniswachstum in den operativen Geschäftsfeldern. Der eingeschlagene Aufwärtstrend im Segment Mehl & Mühle soll durch Investitionen in Mühlentechnologie sowie Forschung & Entwicklung erreicht werden. Holdinggesellschaft mit Sitz in Wien. Mit ihren Unternehmensgruppen ist sie in den Segmenten Mehl & Mühle (GoodMills Group GmbH), Vending (Automatencatering für Heißgetränke und Verpflegung, café+co International Holding GmbH) sowie Sonstige (Zucker/Spezialitäten/Frucht, Groß-/Einzelhandel Agrar/Bau/Energie und Casinos) tätig. Der Fokus der Aktivitäten der LLI liegt auf den Märkten in Zentral-, Ost- und Südosteuropa.

(red.)