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Staatsanwaltschaft: Strafantrag gegen Lyoness-Gründer

Lyoness-Gründer Hubert Freidl wird von der Staatsanwaltschaft vorgeladen.
Lyoness-Gründer Hubert Freidl wird von der Staatsanwaltschaft vorgeladen.(c) Christian Jungwirth/Lyoness

Nach Angaben der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) geht es um Versäumnisse bei einer prospektpflichtigen Veranlagung.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat nach jahrelangen Ermittlungen gegen Lyoness-Gründer Hubert Freidl einen Strafantrag beim Straflandesgericht Graz eingebracht. Der Unternehmer soll bei einer prospektpflichtigen Veranlagung den Prospekt nicht zeitgerecht aufgelegt haben. Zudem beantragte sie die Verhängung einer Verbandsgeldbuße gegen Lyoness Europe.

Die WKStA teilte am Donnerstag mit, dass Freidl als Direktor der Lyoness Europe AG prospektpflichtige Veranlagungen (Werbekampagnen und Option 'Premium Ranking Europe') ohne zeitgerechte Veröffentlichung eines kontrollierten Prospekts öffentlich angeboten und dadurch gegen die Strafbestimmung Paragraf 15 Abs. 1 Kapitalmarktgesetz verstoßen haben soll. Im April 2016 war ein Verfahren unter anderem wegen des Verdachts des Pyramidenspiels und des schweren gewerbsmäßigen Betrugs gegen Freidl im Zusammenhang mit Lyoness eingestellt worden.

(APA)

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