30 Entwickler haben einen Roboter gebaut, der vier Meter hoch ist und 1,5 Tonnen auf die Waage bringt. Eingesetzt soll er in lebensfeindlichen Umgebungen werden.
Roboter werden uns Menschen in nicht allzu ferner Zukunft ersetzen. Das ist die Horrorvision, die man 2016 vor allem hinsichtlich des Schlagworts Digitalisierung in den Medien und von Fachpersonen und selbsternannten Experten zu hören bekam. Ungeachtet dessen, kommen Roboter bereits in Fabriken oder auch in handlicher Form zum Einsatz. Darunter zum Beispiel Pepper, der in Banken, auf Aida-Schiffen und bei einem asiatischen Pizza-Hut den Kunden zur Hand gehen soll. In diese Kategorie fällt nicht der vier Meter hohe und 1,5 Tonnen schwere Roboter des Unternehmens Hankook Mirae Technology.
Der Koloss soll in lebensfeindlichen Umgebungen zum Einsatz kommen. Angeblich sollen die Roboter an der südkoreanischen Grenze zu Nordkorea eingesetzt werden. Gesteuert wird der Roboter von einer einzelnen Person im Inneren des Metall-Riesen.
Der Krieg der Roboter scheint damit nicht mehr von der Hand zu weisen, denn es ist naheliegend, wie Nordkorea auf die Schwergewichte reagieren würde. Sicherlich nicht friedlich. Bis ein Feldeinsatz aber tatsächlich möglich ist, wird noch einiges an Arbeit notwendig sein, denn wirklich flink sind die 1,5-Tonner noch nicht.
(bagre)