Designierter US-Außenminister kappt Verbindung zu ExxonMobil

Rex Tillerson verlässt ExxonMobil, um US-Außenminister zu werden.
Rex Tillerson verlässt ExxonMobil, um US-Außenminister zu werden.(c) REUTERS (MIKE STONE)
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600.000 Aktien muss Tillerson verkaufen, der Rest lant im Treuhandfond, auf Boni und andere Bezüge verzichtet der künftige US-Außenminister ebenso.

Der designierte US-Außenminister Rex Tillerson kappt alle finanziellen Verbindungen zum Energiekonzern ExxonMobil, dessen Chef er bis vor kurzem war. Wie das Unternehmen am späten Dienstagabend mitteilte, wurde eine entsprechende Vereinbarung zur Vermeidung von Interessenskonflikten zwischen Tillerson und ExxonMobil geschlossen.

Demnach wird Tillerson den Wert von zwei Millionen Aktien des Konzerns in einen von Dritten verwalteten Fonds transferieren. Dabei handelt es sich um die Aktien, die Tillerson nach seinem regulären Ausscheiden aus dem Unternehmen im kommenden März über einen Zeitraum von zehn Jahren erhalten hätte. Vorgesehen ist außerdem, dass Tillerson auf einen Bonus in Höhe von 4,1 Millionen Dollar (3,9 Millionen Euro) - auszahlbar in bar in den kommenden drei Jahren - sowie auf andere Bezüge und Vorteile verzichtet. Der 64-jährige Manager hat sich zudem verpflichtet, die mehr als 600.000 ExxonMobil-Aktien aus seinem Besitz zu verkaufen und in den kommenden zehn Jahren nicht in der Erdöl- oder Erdgasbranche tätig zu werden.

Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte Tillerson Mitte Dezember als Außenminister nominiert. Der US-Senat muss die Personalie noch bestätigen. Tillerson verfügt über keinerlei politische Erfahrung, aber über enge Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Am 31. Dezember schied Tillerson bei ExxonMobil aus. Er gehörte mehr als 40 Jahre lang zu dem Konzern, die letzten zehn Jahre als Firmenchef. Durch die Vereinbarung fallen Zahlungen und Abfertigungen an ihn nach Angaben von ExxonMobil um etwa sieben Millionen Dollar geringer aus als ursprünglich vorgesehen.

(APA/AFP)

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