Sie können fliegen und fressen, sprechen und schießen, sie dienen als Statussymbol und manchmal als Käfig, aus dem man nicht mehr raus kommt: Die „Presse“ empfiehlt fünf Filme aus dem Fundus von Netflix, Amazon und Co., in denen Fahrzeuge eine Hauptrolle spielen.
Können Kinder irren? Nicht, wenn's nach Hollywood geht. Nächste Woche startet eine millionenschwere Produktion in den heimischen Kinos, deren Konzept angeblich vom vierjährigen Sohn des ehemaligen Paramount-Chefs Adam Goodman „entwickelt“ wurde: Was wäre, wenn Monster Trucks tatsächlich Trucks voller Monster wären? Die heiß ersehnte Antwort gibt uns ein farbloser, effektgetunter Jugendfilm namens „Monster Trucks“.
Seine Fantasie-Prämisse wurde vielfach verhöhnt, aber so abwegig ist sie nicht. Jeder Autonarr hält seine mechanischen Lieblinge insgeheim für Lebewesen, und das Kino hat mit fahrbaren Untersätzen schon viel seltsamere Dinge angestellt – es ließ sie fliegen und tiefseetauchen, sprechen und zu Riesenrobotern mutieren, Menschen fressen und durch die Zeit reisen. Laufbild und Vehikel bilden nicht von ungefähr ein Traumpaar: Beide zählen als Bewegungs-Medien zu den wesentlichen Wegbereitern der Moderne.