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Ikea ruft Klappstuhl wegen Sturzgefahr zurück

Der gemeingefährliche Ikea-KlappstuhlIKEA Deutschland GmbH Co. KG
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Alle Ikea- Kunden, die einen "Mysingsö"-Strandstuhl erworben haben, sollen diesen ins nächste Ikea-Einrichtungshaus zurückzubringen. Es bestehe Sturz- und Einklemmgefahr, teilt der Konzern mit.

"Nach dem Waschen des Stoffs besteht die Möglichkeit, dass der Stuhl nicht korrekt montiert wird, was zu Stürzen oder dem Einklemmen von Fingern führen könnte. Ikea wurden fünf Vorfälle gemeldet, bei denen Mysingsö-Strandstuhl nach falscher Montage bei Gebrauch zusammengebrochen war. Bei allen fünf Meldungen hatten sich die betroffenen Personen auch die Finger so verletzt, dass sie medizinisch versorgt werden mussten."

Die gemeldeten Vorfälle ereigneten sich in Finnland, Deutschland, USA, Dänemark und in Australien, so die Mitteilung des Möbelgigants. Kunden, die das defekte Möbelstück zurückbringen erhalten die volle Rückerstattung des Kaufpreises.

Kommode als Killermaschine

Es ist nicht der erste Rückruf mit dem Ikea Schlagzeilen macht. Nach dem Tod mehrerer Kleinkinder rief Ikea im Juni 2016  in den USA und Kanada rund 36 Millionen Kommoden zurück.

Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC machte die Möbelstücke für den Tod von sechs Kleinkindern verantwortlich. Sie verunglückten tödlich, als sie die Kommoden zu erklimmen versuchten. Ikea mahnte schon vergangenes Jahr, dass man die Möbel ab einer bestimmten Höhe befestigen müsste.

 

(red.)