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Neuigkeiten aus dem Wahrheitsministerium

(c) imago/IPON (imago stock&people)
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George Orwells „1984“ steht auf Platz eins der Amazon-Bestsellerliste in den USA. Der Grund sind die „Alternative Facts“ der Trump-Beraterin.

Wir sind ja hoffnungslos naiv. Wir glauben ja immer noch, die Fiktion könnte uns die Welt erklären, wenn die nüchterne Realität uns ratlos zurücklässt. Wo uns Nachrichten nicht weiterhelfen, greifen wir zum guten alten Buch, wo uns die Schlagzeilen erschrecken, suchen wir in Serien Trost. Leicht haben wir es nicht, die Fiktion hat zur Wirklichkeit noch nicht aufgeschlossen: Während wir also auf die nächsten Romane von T. C. Boyle, Dave Eggers („The Circle“) und Co warten und über die Serie „House of Cards“ lachen, in der ein Präsident es tatsächlich noch für nötig hält, seine Machtgier zu bemänteln und zumindest so zu lügen, dass man ihm nicht gleich auf die Schliche kommt, lesen wir ein Buch, das ein paar Jahrzehnte alt ist: Orwells „1984“.