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Internet-Pässe: Kaspersky fordert Ende der Anonymität

Eugene Kaspersky
(c) EPA (SERGEI CHIRIKOV / POOL)
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Der breiten Masse das Internet zu ermöglichen, sei falsch gewesen, sagt der Experte. Er will internationale Abkommen für die Websicherheit. Wenn sich Länder nicht daran halten, soll man sie vom Internet abschneiden.

In einem Interview mit ZDNet Asia erklärt Eugene Kaspersky, Gründer der Sicherheitsfirma Kaspersky Labs, dass er nur eine Sache in der Technikwelt ändern möchte: Die Art und Weise wie das Internet aufgebaut ist. Seiner Meinung nach bedarf es viel mehr Regulierung. Er forder "Internet-Pässe", eine eigene Internet-Polizei und international gültige Abkommen. Länder, die sich nicht daran halten, sollen schlicht und einfach vom Internet abgeschnitten werden.

Öffentliches Internet ist ein Fehler

Bisher übliche Verfahren, Benutzer über IP-Adressen zu identifizieren, reichen dem Sicherheitsexperten nicht. Durch Nutzung von Internet-Cafés oder gehackten WLAN-Zugängen könnte man hier weiterhin seine Anonymität bewahren. Das Internet sei ursprünglich für einen kleinen Kreis von Militärs und Wissenschafter entwickelt worden. Es sei falsch gewesen, dieses System einfach in die Öffentlichkeit zu tragen.

Microsoft ist keine Konkurrenz

Vor einer Konkurrenz von Microsoft bei Sicherheitssoftware fürchtet sich Kaspersky nicht. Vielleicht in drei Generationen wäre der Hersteller soweit, ein wirklich konkurrenzfähiges Produkt auf die Beine zu stellen. Microsoft und Sicherheit seien einfach zwei Begriffe, die nicht zusammenpassen, erklärt der Experte.

(Red.)