Der staatliche Mischkonzern Rostec werde seine Beteiligung von 51 auf 25 Prozent senken, teilte Kalaschnikow am Freitag mit.
Der russische Staat reduziert seine Anteile am Waffenhersteller Kalaschnikow deutlich. Der staatliche Mischkonzern Rostec werde seine Beteiligung von 51 auf 25 Prozent senken, teilte Kalaschnikow am Freitag mit. Die Anteile würden an private Investoren verkauft. 25 Prozent geben Rostec noch eine Sperrminorität. Zum Preis für die Rostec-Anteile wurde nichts mitgeteilt. Das Geschäft muss noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden.
Kalaschnikow, bekannt als Hersteller des Sturmgewehrs AK-47, durchläuft seit 2013 einen tiefgreifenden Umbau. Unter anderem versucht sich das Unternehmen mit dem Angebot zusätzlicher Waffenmodelle breiter aufzustellen. Außerdem stellt Kalaschnikow inzwischen auch Kleidung und Messer her und betreibt Souvenirläden.
(APA/AFP)