Ein Ausflug zum Abschied

Was man in der U-Bahn so nebenbei am Handy erledigen kann. Und ein Ausflug zum Abschied.

Kritik sind Journalisten eher gewohnt als Lob. Und das ist gut so. Schon aus Gründen der Balance. Schließlich kritisieren wir selbst öfter, als wir loben. Gerade deshalb freuen wir uns dann aber doch über Zuspruch – besonders, wenn er von unseren Lesern/Usern kommt. Daher an dieser Stelle: Danke. Und zwar für das Feedback zum neuen Online-Auftritt der „Presse“. Für das Design, die App und das premium-Konzept gab es von Ihnen viele positive Rückmeldungen, vor allem die Dossiers und Ideen wie Oliver Grimms morgendliches Update aus Washington kommen gut an. Aber auch für Kritik sagen wir Danke – Manuel Reinartz und sein Team konnten einige Ihrer Anregungen schon umsetzen. Insofern hoffen wir, dass Sie uns auch in der nächsten Phase derart konstruktiv begleiten. Seit vergangener Woche muss man sich für den Zugang zu den blau unterlegten premium-Artikeln registrieren. Im Wissen, dass wir es alle gern bequem haben und oft in Eile sind, geht der Vorgang ziemlich schnell. Und ist derzeit auch noch gratis. Der zeitliche Aufwand beträgt – so misst man das in Wien ganz gern – circa die Dauer der Fahrt mit der U-Bahn von einer Station zur nächsten. Sie brauchen einen Usernamen, ein Passwort und eine E-Mail-Adresse. Das war's.

Für den heutigen Sonntag möchte ich Ihnen zwei Artikel ans Herzen legen, die auf jeden Fall das sind, was wir so unter premium verstehen: Günther Haller ist anlässlich der bevorstehenden Öffnung der Prozessakten in das abenteuerliche Leben der Margaretha Zelle eingetaucht. Sie werden sie eher unter ihrem Künstlernamen kennen: Mata Hari. Vor 100 Jahren wurde sie als Spionin zum Tod verurteilt. Heuer könnte sie rehabilitiert werden. Und wenn Sie heute noch nichts vorhaben: Lesen Sie die Chronik. Karin Schuh, Thomas Kramar und Eva Winroither verabschieden quasi vorab das berühmte Café-Restaurant am Cobenzl.

ulrike.weiser@diepresse.com

(Print-Ausgabe, 05.02.2017)

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