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Wien

Ein Hügel für Mozart, Freud, Lady Di und die Urkraft Od

Schloss Cobenzl
Schloss Cobenzl(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Olaf Auer steht in einer großen Tradition: Der Cobenzl ist eine einzigartige Kulturlandschaft voller Skurrilitäten.

„Olaf Auer, Olaf Auer, Olaf Auer, lord of the castle, lover of art, genius unique and unparalleled“: Mit diesen Zeilen beginnt ein von Sukhamayi Hroschek komponiertes Lied in Ces-Dur, dessen Notenblatt in goldenem Rahmen im meist sehr gut besuchten Café Cobenzl hängt. An derselben Ehrenwand, unweit der Vitrine mit den üppigen Mehlspeisen, findet sich neben Bildern von Katzen, Hunden und Jägern ein Schreiben aus dem Jahr 2013: Die Botschaft der Republik Kasachstan wünscht Kommerzialrat Olaf Auer „kernige Gesundheit“ und „neue Errungenschaften zum Wohle Österreichs“. Darüber prangt ein weiteres Dokument: Die „Universal Peace Federation“ hat Auer zum „Ambassador for Peace“ ernannt, unterschrieben hat Rev. Dr. Sun Myung Moon, Älteren noch als Gründer der Moon-Sekte bekannt . . .

Man muss wohl nicht dazusagen, dass Auer weder Anhänger dieser Sekte noch mit Kasachstan verflochten ist, aber ein gewisses Faible fürs Skurrile hat er. Dazu passt, dass er zum Café respektive vors Schloss je eine Statue des indischen spirituellen Lehrers Sri Chimnoy und der britischen Prinzessin Lady Di stellen ließ.