Am Sonntag verlor der Präsident auch die zweite Runde im Kampf um sein per Erlass verfügte dreimonatiges Einreiseverbot für alle Iraner, Iraker, Jemeniten, Libyer, Sudanesen, Somalier und Syrer sowie einen viermonatigen Aufnahmestopp für Flüchtlinge (für solche aus Syrien soll er unbefristet gelten). Ein Berufungsrichter in Kalifornien wies das Begehr des Justizministeriums ab, diese Einreiseverbote vorläufig wieder in Kraft treten zu lassen, nachdem ein erstinstanzlicher Bundesrichter sie am Freitag landesweit für rechtswidrig und somit ungültig erklärt hatte.
Trump nahm diesen Lauf der Dinge wie schon am Samstag sehr schlecht auf. "Kann einfach nicht glauben, dass ein Richter unser Land in eine solche Gefahr stürzt. Wenn etwas passiert, dann macht ihn und das Gerichtssystem verantwortlich. Leute strömen herein. Schlecht!", tönte er, wie stets, via Twitter. "Ich habe den Heimatschutz angewiesen, Leute, die in unser Land kommen, SEHR GENAU zu prüfen. Die Gerichte machen diese Aufgabe sehr schwer!"