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Klassik

Ein „Otello“, auf philharmonischem Niveau

otello
Olga Bezsmertna als Desdemona, Kristian Benedikt als Otello.Staatsoper / Michael Pöhn
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Dirigent Marco Armiliato war es zu verdanken, dass in der Staatsoper gleich nach der großen Premiere eine andere Verdi-Oper im Repertoire bestens präsentiert wurde.

Um einmal eine Opernkritik vom Dirigentenpult her aufzuzäumen: Ein Segen, dass es Marco Armiliato gibt. Die Kenner im Publikum der Wiener Staatsoper atmen auf, wenn sein Name auf dem Programm steht, die Musiker offenkundig auch, denn sie spielen unter seiner Leitung so gelöst und engagiert auf wie im Repertoire nur irgend möglich. Und seit der „Troubadour“-Premiere vom vergangenen Sonntag weiß man auch, dass Armiliato zu der raren Spezies von Dirigenten zählt, die dank intimer Werkkenntnis und glasklarer Schlagtechnik nicht nur im probenlose Repertoire für inspirierte Abende sorgen, sondern auch eine Neueinstudierung zu besonderem Feinschliff zu nutzen verstehen.