UniCredit machte 2016 11,8 Mrd. Euro Verlust

Abschreibungen in der Höhe von 13,2 Mrd. Euro sind Grund für das Minus.

Wien.Die Bank-Austria-Mutter UniCredit hat das Jahr 2016 mit einem Verlust von 11,8 Milliarden Euro abgeschlossen. Verantwortlich für den starken Verlust sind Abschreibungen für faule Kredite und Rückstellungen in Höhe von 13,2 Mrd. Euro, ohne die die Bank das Jahr mit einem Gewinn von 1,3 Mrd. Euro abgeschlossen hätte. Die Risikovorsorge belief sich auf 9,6 Milliarden Euro, teilte die Bank am Donnerstag mit.

Allein im vierten Quartal betrug der Nettoverlust 13,6 Mrd. Euro. Ohne die Abschreibungen von 13,2 Milliarden Euro hätte die Bank das Quartal mit Nettoverlusten von 352 Mio. Euro abgeschlossen. „2016 war ein Schlüsseljahr für UniCredit“, sagte Konzernchef Jean-Pierre Mustier. Vor Kurzem lief die größte Kapitalerhöhung in der Geschichte des Landes an. Mustier will damit den Abbau der Problemdarlehen finanzieren und das Institut fit für die Zukunft machen. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.02.2017)

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