Tag 21

Abfuhr vor Gericht, Conway redet sich in einen Wirbel

Der 21. Tag im Weißen Haus brachte dem Präsidenten drei sehr schlechte Nachrichten. Die erste kam am Morgen, als der demokratische Senator Richard Blumenthal von seiner Unterredung mit Trumps Kandidaten für den Obersten Gerichtshof, Neil Gorsuch, berichtete. Gorsuch habe ihm gesagt, er habe Trumps Angriffe auf die Richterschaft "demoralisierend" und "niederschlagend" gefunden. Trump schoss sofort via Twitter scharf gegen Blumenthal und bezichtigte ihn, Gorsuch diese Worte in den Mund gelegt zu haben. Doch dann bestätigte ein Sprecher von Gorsuch diesen Inhalt der Unterredung.

Neil Gorsuch kritisierte Trump.
Neil Gorsuch kritisierte Trump.APA/AFP/GETTY IMAGES/MARK WILSON

Die zweite Panne passierte im Verlauf des späteren Morgens, als Kellyanne Conway, die Kommunikationsberaterin Trumps, auf "Fox News" dazu aufrief, Produkte aus der Linie von Trumps Tochter Ivanka zu kaufen. "Ich sage Euch, kauft Ivankas Sachen. Ich mache jetzt gratis Werbung: Kauft alles, Ihr findet es online." Conway reagierte damit auf die Entscheidung der Modekette Nordstrom vom Mittwoch, Ivanka Trumps Kleidungskollektion aus dem Sortiment zu nehmen. Der Präsident hatte daraufhin Nordstrom via Twitter zornig attackiert. Nordstrom hatte jedoch erklärt, die Entscheidung sei rein kaufmännisch begründet, denn die Nachfrage nach Trumps Marke sei bescheiden.

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