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Shiffrin wie erwartet im Slalom voran, Kirchgasser Siebente

Mikaela Shiffrin
Mikaela ShiffrinGepa
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Im ersten Durchgang des WM-Slaloms in St. Moritz war Michaela Kirchgasser beste Österreicherin. Der zweite Durchgang startet um 13.00 Uhr

Kombi-Bronzemedaillengewinnerin Michaela Kirchgasser ist am Samstag Österreichs beste Athletin im ersten Durchgang des WM-Slaloms in St. Moritz gewesen. Die Salzburgerin liegt im letzten WM-Rennen ihrer Karriere zur Halbzeit als Siebente 0,95 Sekunden hinter der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die als Topfavoritin auf den dritten Titel in Folge losgeht.

Zweite ist die Schweizerin Wendy Holdener (0,38), gefolgt von den Slowakinnen Veronika Velez Zuzulova (0,59), Petra Vlhova (0,76), der Schwedin Frida Hansdotter (0,77) und der Schweizerin Michelle Gisin (0,86). Bernadette Schild hat als Zwölfte 1,61 Rückstand, Katharina Truppe als 19. bereits 2,00 und Katharina Gallhuber als 25. 2,76.

"Ein Hakler muss anscheinend immer bei mir drin sein, doch der Rest dürfte ganz passabel gewesen sein. Ich habe nach dem Fehler angegriffen und mich gut gefühlt", sagte Kirchgasser. "Ich war überrascht, dass es für den Fehler so wenig Rückstand war. Das dürfte ganz gut gewesen sein", freute sich die 31-Jährige. "Der Speed ist da, die Lockerheit ist da. Ich brauch jetzt nicht rumschwitzen, sondern muss Vollgas geben, wenn ich heute da was gewinnen will."

Schild: Probleme mit flachem Hang

Schild indes kam auf dem flachen Hang überhaupt nicht zurecht. "Es hat sich schrecklich angefühlt, ich muss damit umgehen und es im zweiten besser machen. Ich habe probiert, Gas zu geben und zu verdrängen, dass das nicht meines ist."

"Der Berg ist super, die Piste perfekt, die Sonne scheint. Kein Grund nicht zu attackieren", erklärte Shiffrin, die ihre erste Fahrt als "solides Skifahren" bezeichnete. Es werde spannend. "Ich muss mir einfach vorstellen, es sei ein neues Rennen, ohne Vorsprung", ist ihre Taktik für den zweiten Durchgang. Der zweite Durchgang geht ab 13.00 Uhr in Szene (live ORF eins).

Truppe hatte sich zwei Tage davor bei einem schweren Sturz im Riesentorlauf eine schmerzhafte Wadenbeinprellung zugezogen. "Zwei Sekunden sind eine g'scheite Klatschn. Ich bin aber auch nicht gut gefahren, habe zu wenig attackiert", sagte die Kärntnerin. "Den Fuß habe ich beim Runterfahren gar nicht gespürt", versicherte Truppe.

Gallhuber war mit ihrer WM-Premiere zunächst gar nicht zufrieden. "Eine coole Stimmung ist hier. Leider habe ich's von oben bis unten zu viel genossen. Ich bin unsauber am Ski gestanden, da kann man nicht attackieren", gab sich die 19-jährige Niederösterreicherin selbstkritisch.

(APA)