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Mit Speranza Scappucci dirigiert den Opernball erstmals eine Frau

Speranza Scappucci
Speranza ScappucciSilvia Lelli
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Die Italienerin springt kurzfristig für den erkrankten Semyon Bychkov ein. Scappucci war mehrere Jahre Solokorrepetitorin an der Wiener Staatsoper, bevor sie ihre internationale Dirigentenkarriere startete.

Am 23. Februar wird mit der italienische Dirigentin Speranza Scappucci erstmals eine Frau bei der Eröffnung des Opernballs dirigieren. "Es ist eine große Ehre, die erste Frau zu sein, die die Opernballeröffnung dirigiert. Und es ist eine große Ehre, weil es in der Wiener Staatsoper ist", sagte sie.

Scappucci springt kurzfristig für den erkrankten Semyon Bychkov ein. "Als Direktor Dominique Meyer mich gefragt hat, habe ich einfach nur große Freude gespürt", meinte die Dirigentin. Eigentlich ist sie gerade mit Vorbereitungen mit dem Sinfonieorchester Basel für eine Belcanto-Gala mit Olga Peretyatko und Lawrence Brownlee im Festspielhaus Baden-Baden beschäftigt. Es waren aber alle Beteiligten bereit, die Proben so umzustellen, dass sie am Opernball mitwirken kann.

Scappucci war mehrere Jahre Solokorrepetitorin an der Wiener Staatsoper, bevor sie ihre internationale Dirigentenkarriere startete. Umso schöner ist der Auftritt am Ball - "weil er in der Wiener Staatsoper ist - ein Haus das ich sehr liebe und dem ich seit vielen Jahren verbunden bin", sagte die Italienerin. Als Besucherin war sie einmal "vor einigen Jahren" am Opernball. Was sie sich nun von ihrem Abend als Dirigentin erwartet? "Es wird ein wichtiger Moment für mich sein. Und wie in jedem wichtigen Moment wird viel Adrenalin und Aufregung dabei sein."

(APA)