Der mysteriöse Tod des Madoff-Investors Jeffry Picower

Palm Beach Fire and Rescue respond to an emergency call in Palm Beach, Fla., Sunday, Oct.  25, 2009.
Palm Beach Fire and Rescue respond to an emergency call in Palm Beach, Fla., Sunday, Oct. 25, 2009. (c) AP (Drew Angerer)
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Jeffry Picower wurde tot in seinem Pool aufgefunden. Der Stiftungschef war einer der größten Investoren des Milliardenbetrügers Bernard Madoff. Er soll aber illegal rund sieben Milliarden Dollar eingestrichen haben.

Rätselhafter Tod in der Madoff-Affäre: Der amerikanische Stiftungschef Jeffry Picower ist tot in seinem Pool in Florida gefunden worden. Der 67-Jährige war einer der größten Investoren des US-Milliardenbetrügers. Doch der Insolvenzverwalter von Madoffs Firma hatte Picower vorgeworfen, illegal Gewinne von rund 7,2 Milliarden Dollar (4,95 Milliarden Euro) eingestrichen zu haben. Picowers Frau hatte ihren Mann am Sonntagnachmittag (Ortszeit) im Pool des gemeinsamen Strandanwesens in Palm Beach (Florida) gefunden. Später wurde er in einer Klinik für tot erklärt.

Anwalt: Picower hatte Herzprobleme

Die Polizei habe Ermittlungen zur Todesursache eingeleitet, sagte ein Sprecher US-Medien. Dies sei Routine. Der Anwalt der Familie sagte, Picower habe Herzprobleme gehabt und zudem an der Parkinson-Krankheit gelitten.

Madoff hatte das Vermögen von Picowers Stiftung verwaltet. Der Insolvenzverwalter hatte Picower mit der Forderung verklagt, die angeblich zu Unrecht erhaltenen Milliarden zurückzuzahlen. Picowers Anwalt sagte US-Medien, die Verhandlungen über einen Vergleich hätten zuletzt Fortschritte gemacht.

Mit ihrer wohltätigen Stiftung unterstützten Picower und seine Frau zahlreiche US-Organisationen in Forschung, Bildung und im Sozialbereich. Zu den Empfängern gehörte etwa die renommierte Forschungseinrichtung MIT (Massachusetts Institute of Technology).

(Ag. )

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