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Die Meinl Bank zieht es nach Russland

Die Meinl Bank eröffnet ein neues Büro in Moskau
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Die Meinl Bank verstärkt ihr Angebot in der Vermögensverwaltung und konzentriert sich in Zukunft auf „fortgeschrittene Anleger“. Ein eigenes Büro in Moskau soll neue Projekte erschließen.

„Gut informierte Anleger, die ein Risiko einschätzen können", sind die bevorzugte Zielgruppe für die neuen Private-Equity Projekte der Meinl Bank, erklärt Vorstand Peter Weinzierl. Gedacht ist vor allem an Beteiligungen im Bereich Infrastruktur - von Flughäfen über Energieprojekte bis zum Lebensmittelbereich, zu dem die Meinl Unternehmen traditionell eine starke Affinität haben.

Die Meinl Bank sieht derzeit besonders gute Chancen für Private-Equity Projekte in Russland. Deswegen wird neben dem Hauptsitz in Wien und der Niederlassung in London gerade die Eröffnung einer Niederlassung in Moskau vorbereitet. Noch im Oktober soll das neue Büro in Moskau eröffnet werden - vorerst mit 2 Mitarbeitern.

Über das Moskauer Büro sollen Projekte in Russland und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion angekurbelt werden. Bei Restrukturierungen hat Russland in vielen Branchen Nachholbedarf. Es gibt etliche Unternehmen, die gut dastehen und andere übernehmen wollen.

Auch im Corporate Finance Bereich kann die Meinl Bank Ihre Erfahrung ausspielen. Der Privatisierungsprozess in Osteuropa ist in vielen Bereichen noch lange nicht abgeschlossen, nach wie vor befinden sich Unternehmen im Staatseigentum. Hier ist die Bank sowohl als bei Käufern als auch Verkäufern als Berater gefragt, wie etwa beim Flughafen Košice, wo die Meinl Bank die slowakische Regierung beraten hat.