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Mal was Neues: Stahlkonzern Salzgitter fährt Gewinn ein

APA/dpa/Julian Stratenschulte
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Der deutsche Stahlkonzern Salzgitter ist zurück in der Gewinnzone. Heuer soll der Vorsteuergewinn verdoppelt werden.

Der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern Salzgitter ist im vergangenen Jahr unter dem Strich in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen habe 2016 einen Nettogewinn von 56,8 Millionen   Euro eingefahren nach einem Verlust von 56 Millionen im Jahr davor, teilten die Niedersachsen am Dienstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 29,6 Millionen Euro gerechnet.

Salzgitter profitierte von Kostensenkungen und den sich in der zweiten Jahreshälfte stabilisierenden Stahlpreisen. Vor Steuern steht nach den vorläufigen Zahlen ein Gewinn von 53,2 Millionen Euro in den Büchern. Vor einem Jahr waren es gerade mal 4,1 Millionen. Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann hatte für 2016 30 bis 60 Millionen in Aussicht gestellt.

Die komplette Bilanz für das vergangene Jahr legt der Thyssenkrupp-Rivale am 24. März vor. Für 2017 peilt Salzgitter einen Vorsteuergewinn von 100 bis 150 Mio. Euro an. Die Flachstahlsparte werde von den höheren Preisen profitieren. Die Erlöse für den Werkstoff waren in den vergangenen Monaten auch in Folge von Anti-Dumping-Zöllen der EU gegen chinesische Billigimporte gestiegen. Der Konzernumsatz solle auf rund neun Milliarden Euro klettern, nachdem er im vergangenen Jahr wegen des Preisverfalls beim Stahl von 8,6 Milliarden Euro auf 7,9 Milliarden Euro geschrumpft war.

(Reuters)