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ÖBB und Stadler gründen Joint Venture für Westbahn-Flottenservice

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Die Fahrzeugflotte der mehrheitlich privaten Westbahn soll mit vereinter Expertise instandgehalten werden, teilten die Unternehmen mit.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Schweizer Stadler gründen ein Joint Venture zur Instandhaltung der Westbahn-Flotte in Wien. Die Fahrzeugflotte der mehrheitlich privaten Westbahn soll mit vereinter Expertise instandgehalten werden, teilten beide Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Seit Betriebsbeginn vor fünf Jahren hält Stadler die KISS-Flotte der Westbahn in Linz instand. Die Westbahn werde ab Mitte 2017 ihre Fahrzeugflotte von bisher sieben auf siebzehn Stadler KISS-Garnituren aufstocken und mit der geplanten Angebotsausweitung die gesamte Instandhaltung nach Wien verlagern.

Der Start der ÖBB Stadler Service GmbH ist für Sommer 2017 geplant. Die ÖBB-TS GmbH beteiligt sich mit 60 Prozent, Stadler mit 40 Prozent. Das Joint Venture soll unter Einbezug des heutigen Führungsteams gemeinsam geführt werden. Eine Aufstockung des Personalstands bis Ende 2018 auf insgesamt 40 Personen ist geplant.

Beide Verwaltungs- bzw. Aufsichtsräte haben dem Zusammenschluss im November 2016 zugestimmt. Das Signing hat am 2. März 2017 in Wien stattgefunden. Da der Zusammenschluss im Voraus noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden muss, sei mit dem Final Closing im Sommer 2017 zu rechnen. Bis die am Wartungsstandort in Wien-West erforderlichen Adaptierungen abgeschlossen sind, werden die Fahrzeuge der Westbahn weiterhin in Linz instand gehalten.

(APA)