Abschied

Ein Abschied, der uns sehr schwerfällt. Und ein paar interne Mitteilungen.

Üblicherweise nutzen wir diese Kolumne für das Verkünden froher Neuigkeiten oder für mehr oder wenige launige Einblicke in unseren Redaktionsalltag. Diese Woche fällt das schwer. Wie Sie vielleicht bereits wissen, ist unser Kollege Helmar Dumbs im Alter von 39 Jahren verstorben. „Sein Tod reißt ein Loch in unsere Gemeinschaft“, hat Christian Ultsch in seinem Nachruf geschrieben. Das trifft es ziemlich gut.

Helmar Dumbs war vieles: ein umsichtiger, leidenschaftlicher Chef vom Dienst, ein feinsinniger Musikkritiker. Vor allem aber war er ein freundlicher, kluger, humorvoller und lebensfroher Kollege. Und für manche von uns ein enger Freund. Seit vergangener Woche liegt in der Redaktion ein Kondolenzbuch auf, in dem die Kollegen ein paar letzte Worte an Helmar richten. Beim Durchblättern wird deutlich, wie sehr er von seiner „Presse“-Familie geschätzt wurde, die in Gedanken bei seinen Eltern, Verwandten und Freunden ist.

Was nun den journalistischen „Presse“-Alltag betrifft, gibt es einige Mitteilungen nachzureichen. Zunächst eine personelle: Wir freuen uns, dass Innenpolitik-Redakteur Thomas Prior heimgekehrt ist. Er war zuletzt Korrespondent in Berlin. Weiters gratulieren wir Michael Laczynski zu seinem Buch „Fürchtet euch und folgt uns. Die Politik der Populisten“ (auf Seite 4 und 5 dieser Ausgabe). Dann können wir zur Geburtstagsausgabe (Erscheinungstag: 26. März) ein Detail verraten: Es wird einen Gastronomie/Gastgeber-Teil geben, unter anderem mit Johann Lafer. Und zuletzt ein Hinweis zu dieser Ausgabe: Sie ist ein intuitiver, gar nicht streng geplanter Vorabschwerpunkt zum Frauentag geworden. Duygu Özkan berichtet über weiblichen Protest gegen Erdoğan, Eva Winroither hat mit jungen Frauen über ihre Zukunftswünsche geredet, und Bettina Steiner spürt der Erzählungskunst nach. Und zwar zufällig weiblicher.

ulrike.weiser@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.03.2017)

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