Ein Kurz-Mann für Minister Brandstetters Kabinett

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Der Justizminister verlor Pressesprecherin und Kabinettschef. Die Kür eines jungen Juristen zum neuen Kabinettschef überraschte viele.

Justizminister Wolfgang Brandstetter ist gerne Justizminister und will das trotz mancher Ablösegerüchte auch noch länger bleiben. Doch soll der nach außen so besonnen auftretende Ressortchef intern ganz schön laut werden können, wie es aus Insiderkreisen heißt. Und er soll sich bisweilen eher beratungsresistent gegenüber Mitarbeitern zeigen. Möglicherweise eine Folge davon: Der Minister ging in den vergangenen Wochen mit manch unausgegorenem Vorschlag an die Öffentlichkeit Für Überraschung sorgen im Ministerium aber nun vor allem die Umwälzungen in Brandstetters Kabinett:

Dieses wird nämlich seit Kurzem von Clemens-Wolfgang Niedrist geleitet. Der Jurist (Jahrgang 1988) ist erst seit Mai des Vorjahres im Ministerium tätig, vorher arbeitete er in einer Wiener Großkanzlei. Ursprünglich war Niedrist für das Ministerium engagiert worden, um im Hintergrund Presseaussendungen zu schreiben.

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