A10: Sanierung kostet bis zu 15 Millionen Euro mehr

Arbeiten auf der Altersbergbrücke
Arbeiten auf der Altersbergbrücke(c) APA (Gert Eggenberger)
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Die Sanierung der Altersbergbrücke verzögert sich erneut. Erst im Frühjahr beginnen die ausständigen Bauarbeiten. Asfinag und Baufirma teilen sich die Mehrkosten von bis zu 15 Millionen Euro.

Zuerst sollten die Arbeiten im Sommer 2007 abgeschlossen sein, dann hieß es Frühling 2009. Nun verzögert sich die Generalsanierung der Altersbergbrücke auf der Tauern Autobahn (A10) in Kärnten erneut. Die noch ausständigen Maßnahmen beginnen im Frühjahr 2010, gab die Asfinag am Donnerstag bekannt.

Auf der Altersbergbrücke wird die Fahrbahnplatte der Richtungsfahrbahn Salzburg abgerissen und neu errichtet. An der Steinbrückenbachbrücke müssen Stahlbau-Mängel am Tragwerk der Richtungsfahrbahn Villach saniert werden sowie die Asphalt-Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen. In der Einhausung Trebesing wird die Betondecke ausgetauscht.

Die Asfinag und die von der Strabag angeführte Arbeitsgemeinschaft "ARGE A 10 Gmünd-Spittal" haben sich sowohl auf die weitere Vorgangsweise als auch auf die Deckung der zusätzlich anfallenden Kosten geeinigt. "Die Mehrkosten haben wir zwischen Asfinag und der ARGE Gmünd-Spittal aufgeteilt", so Asfinag-Vorstandsdirektor Alois Schedl. Die entstehende Summe infolge einer höherwertigen Sanierung inklusive aller Kosten für Gutachter und die verlängerte Bauaufsicht kann je nach Entscheid des Schiedsgutachters bis zu 15 Millionen Euro betragen.

Die Asfinag will einen großen Teil der auf sie entfallenden Summe im Rahmen der bereits laufenden Zivilgerichts-Prozesse gegen Planer und Prüfstatiker und weitere Verantwortliche zurückbekommen. Vor Einbringung der Klagen gegen Planer und Prüfstatiker war mit diesen beiden Büros versucht worden, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, was jedoch nicht gelang. "Wir bedauern das natürlich, hatten aber keine andere Wahl", sagte Schedl.

(APA)

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