Audi: Geringeres Ergebnis aber weiter schwarze Zahlen

ARCHIV - Audi-Mitarbeiter montieren am 13. Mai 2009 im Audi-Werk in Neckarsulm, Baden-Wuerttemberg, e
ARCHIV - Audi-Mitarbeiter montieren am 13. Mai 2009 im Audi-Werk in Neckarsulm, Baden-Wuerttemberg, e(c) AP (Thomas Kienzle)
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Operatives Resultat sackte um mehr als die Hälfte ab - Hohe Kosten für Produktanläufe wie A8 und A1

Die Automobilkrise hat im dritten Quartal auch bei der VW-Tochter Audi Spuren hinterlassen. Zwischen Juli und September ging das operative Ergebnis des Unternehmens um 54 Prozent von 760 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 348 Millionen Euro zurück. Neben der schwierigen Konjunkturlage hätten sich auch die Kosten für Produktanläufe wie beim A8 und A1 sowie die dreiwöchige Produktionspause im August belastend ausgewirkt. Der Umsatz ging im dritten Quartal von 8,4 Milliarden auf 7,2 Milliarden Euro zurück.

Für das Schlussquartal dieses Jahres zeigte sich Audi-Finanzvorstand Axel Strotbek zuversichtlich. "Wir rechnen mit einer Ergebnisentwicklung, die über der des dritten Quartals liegt." Strotbek bekräftigte auch die geplanten Investitionen von insgesamt knapp 1,9 Milliarden Euro an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm. 920 Millionen Euro davon sind für das Werk in Ingolstadt bestimmt und 970 Millionen Euro für Neckarsulm.

Absatz von 900.000 Autos geplant

Als Absatzziel hatte sich der Ingolstädter Autobauer vorgenommen, in diesem Jahr rund 900.000 Autos zu verkaufen, doch zeigte sich Audi-Chef Rupert Stadler zuletzt zuversichtlich, dass diese Marke übertroffen werden könnte. 2008 hatte Audi erstmals mehr als eine Millionen Fahrzeuge verkauft.

Das Unternehmen teilte auch mit, dass der auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im September vorgestellte Elektro-Sportwagen E-Tron ab 2012 in Kleinserie gefertigt werden soll. Am Rande der IAA hatte Audi-Chef Rupert Stadler sich noch nicht auf einen Produktionsstart festgelegt.

(APA)

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