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Wer älter als 65 ist, darf nicht mehr VW-Vorstand sein

VW Werk
APA/dpa/Julian Stratenschulte
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Der deutsche Autokonzern Volkswagen führt eine Altersgrenze für Vorstände ein. Eine Verlängerung um drei Jahre ist nur mit Zweidrittelmehrheit im Aufsichtsrat möglich.

Der deutsche Autobauer Volkswagen hat eine Altersgrenze für Mitglieder des Vorstandes beschlossen. Vorstände sollten mit 65 Jahren ausscheiden, berichtete das "Manager Magazin" unter Berufung auf Volkswagen-Betriebsratschef Bernd Osterloh in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 24. März). Eine Verlängerung um drei Jahre sei nur mit Zweidrittelmehrheit im Aufsichtsrat möglich, sagte Osterloh im Interview: "68 reicht dann auch, wir wollten als Gewerkschaft auch nie die Rente mit 67."

Aus dem Geschäftsbericht 2016 geht ebenfalls hervor, dass der Aufsichtsrat eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder festgelegt hat. Zuvor war das Gremium der Auffassung, dass eine starre Altersgrenze diskriminierend sein könne.

Die Neuerung soll dem Bericht zufolge mit der Hauptversammlung am 10. Mai in Kraft treten. Im aktuellen Volkswagen-Vorstand ist nur der für China verantwortliche Jochem Heizmann älter als 65.

Altersgrenzen für Vorstände sind nicht unüblich. So gilt beispielsweise für BMW-Vorstände eine Altersgrenze von 60 Jahren, ebenso beim größten europäische Versicherungskonzern Allianz.

(APA/dpa)