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Mobilität und Flexibilität als das A und O der heutigen Arbeitswelt

Der Staat sollte jetzige Versorgungsleistungen zurückfahren und nur noch dort eingreifen, wo es unbedingt erforderlich und sinnvoll ist – etwa im Bildungsbereich.

Die Wirtschaftsprognosen für Österreich haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2017 deutlich verbessert. Dennoch gibt es große Fragezeichen: Wie steht es um die Bereitschaft der Österreicher zu Leistung, Beweglichkeit und vor allem zu lebenslangem Lernen und Weiterbilden?

Großer Popularität erfreut sich nach wie vor folgende Denkschule: Gutverdienende und Wohlhabende sollten mehr Steuern zahlen, ebenso wie internationale Konzerne. Damit ließe sich das Sozialsystem nicht nur weiter finanzieren, sondern sogar noch ausbauen. Der breiten Masse der Bevölkerung stünden dadurch mehr Geldmittel zur Verfügung, und die erhöhte Nachfrage nach Gütern komme wieder der Wirtschaft zugute. Obendrein wäre damit der soziale Friede gesichert. Ein bisschen eine Neuauflage des Keynesianismus, also. Derzeit wird das politisch unter dem Produktnamen „soziale Gerechtigkeit“ verkauft. Wer kann da schon dagegen sein?