Das Strabag-Konsortium, dem Porr, Alpine und Pittel & Brausewetter angehören, hat sich bereits zum zweiten Mal mit seinem Angebot durchgesetzt. Der Zeitplan mit Teilbetrieb bis 2013 soll halten, sagen die ÖBB.
Ein Konsortium rund um den Baukonzern Strabag wird den neuen Wiener Hauptbahnhof bauen. Nach dem Auslaufen der Stillhaltefrist sind nun die Verträge zwischen ÖBB und den Bietern unterzeichnet worden, berichtet der ORF Wien.
Mitte Oktober hatten die Bundesbahnen bekanntgegeben, in einer zweiten Ausschreibungsrunde einen Bestbieter für das Verkehrsbauwerk eruiert zu haben, aber auf die zweiwöchige Stillhaltefrist verwiesen.
Nun ist klar: Das Strabag-Konsortium, dem Porr, Alpine und Pittel & Brausewetter angehören, hat sich bereits zum zweiten Mal mit seinem Angebot durchgesetzt.
Erste Asschreibung aufgehoben
Die ÖBB hatten am 5. Oktober die erste, offene Ausschreibung offiziell aufgehoben, nachdem Einsprüche der beteiligten Baufirmen beim Bundesvergabeamt zurückgezogen worden waren. Begründet hatten die Bundesbahnen ihren Schritt damit, dass die Angebote wirtschaftlich nicht nachvollziehbar gewesen seien.
In Folge griff man auf ein Verhandlungsverfahren bei gleichem Leistungsumfang zurück, bei dem nochmals alle Bieter geladen waren - und kam zu einem Ergebnis, das den finanziellen Vorstellungen entsprach, auch wenn der Name des Gewinners der gleiche blieb.
Noch im November soll nun mit der Baustelleneinrichtung begonnen werden, im Jänner würden die Bauarbeiten sichtbar starten. Der Zeitplan zum Bau des Hauptbahnhofs, der bis 2013 in Teilbetrieb gehen soll, sei nach derzeitigem Stand zu halten, so die ÖBB.
(APA)